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Montag, 7. Juli 2014

Triathlon Bamberg

Gestern stand mit dem Sprinttriathlon in Bamberg mein zweiter und letzter Start außerhalb der Regionalliga in dieser Saison auf dem Plan. Um 10:30 fiel der Startschuss bei 30° Außen- und 21° Wassertemperatur. Auf der 400m langen Schwimmstrecke konnte ich von Beginn an ein gutes Tempo gehen, verlor aber an der Wendeboje ein wenig den Kontakt zu meinen Vordermännern. Danach an einer steilen Rampe raus aus dem Wasser, langer Weg zur Wechselzone und zu weiter Weg in der Wechselzone, was zur Folge hatte, dass ich mal gepflegt an meinem Rad vorbeigerannt bin. Zurück, Neo aus und als 5. mit knapp 30 Sekunden Rückstand auf's Rad. Hier ging von Anfang an alles richtig gut. Nach 5 Rennkilometern konnte ich meinen Fürther Teamkollegen Stephan Nagler überholen und der Führende Thomas Voit war da auch schon in Sichtweite. Auf dem Rückweg konnte ich dann die Führung übernehmen. Zusammen mit Stephan, der einen wirklich guten Tag erwischte, ging es dann zurück Richtung Wechselzone. Nach gutem Wechsel stellte sich leider bei mir kein so gutes Lauftempo ein, wie ich es mir erhofft hatte. So kam es dann, wie es kommen musste. Nach 2 Kilometern lief Thomas Voit an mir vorbei und ließ sich dann den Sieg auch nicht mehr nehmen. Wieder einen Kilometer später dann auch noch Niki Abel. Als ich an einem Wendepunkt einen Kilometer vor dem Ziel sehen konnte, was da von hinten noch alles kam und mit wie wenig Abstand, konnte ich zum Glück das Tempo mal in einen Bereich bringen, bei dem man von Laufen sprechen darf. So war es am Ende ein solider 3.Platz mit 35 Sekunden Rückstand auf Platz 1. (Ergebnis)
Leider wurde der Wettkampf von einem tragischen medizinischen Notfall überschattet, der keine Freude mehr bei Siegerehrung und dem Rest des Tages aufkommen lassen wollte.
Ab jetzt steht dann die Vorbereitung für die letzten beiden Ligarennen an. Ende Juli die Bayerische Meisterschaft der Elite mit der Kurzdistanz in Schongau und eine Woche später ein Mannschaftstriathlon in Regensburg. Nicht zu vergessen ein Start beim FiveRun, dem Jubiläumslauf des Fitnesstreffs Veitsbronn, für das Team Xundis eine Woche vor Schongau.

Sonntag, 3. Juli 2011

Bamberg Triathlon

Aus Kallmünz gelernt und Training zahlt sich doch aus:              Sieg im Zielsprint.

Aber von Anfang an: Nach meiner krankheitsbedingten Absage des Rothseetriathlons stand nun der Bamberger Triathlon über die Sprintdistanz 400/21/5 auf dem Programm. Überbleibsel der letzten Woche war und ist allerdings noch ein hartnäckiger Husten und so war ich mir nicht sicher ob der ganze Wettkampf so die gute Idee war. Die Wassertemperatur in dem Badesee nahe Baunach war mit ca. 21 Grad nicht zu warm und so war der Neo diesmal nicht nur Schwimmhilfe sondern für mich auch ein echter Kälteschutz. Zum Glück war ich nicht der erste Schwimmer, sonst wäre ich eine komplett andere Strecke geschwommen - so eine Wettkampfbesprechung macht schon Sinn. Als Zweiter kam ich dann mit etlichen anderen eine viertel Minute nach dem Ersten aus dem Wasser. Auf dem Rad entstand dann relativ schnell ein Quartett: Vorneweg der spätere Gesamtzweite Kai Schönbeck, dann Sören und ich und hinter uns noch Johannes Backer.
Die Radstrecke war eine relativ flache Wendepunktstrecke mit ein paar heiklen Ortsdurchfahrten (Engstellen, Autofahrer die einen aufs Visier nehmen, scharfe Kurven mit entgegenkommenden Teilnehmern) und obendrein gab es noch einen kurzen heftigen Regenguss, der es mir nicht einfacher machte. Und so ging es mit Eisfüßen in die Laufschuhe um nach einem Kilometer auf den Führenden aufzulaufen. Die Laufstrecke mit ihren zwei Runden hatte gefühlt tausend Ecken und Kurven, es ging über Schotter, Asphalt, abgemähte Wiesen, Kopfsteinpflaster und war nicht nur gefühlt länger als fünf Kilometer. Als Duo liefen wir dann über die gesamte Strecke, die einzige Tempoverschärfung gab es, als mein Kontrahent dachte, es sei nur eine Runde zu laufen und beim ersten Mal bei der Zielpassage nicht auf die Runde abbog, sondern Richtung Finish sprintete. Gemeinsam ging es dann auf die zweite Runde in der ich mich schon langsam auf einen möglichen Zielsprint einstellte. Die Situation kannte ich ja bereits aus Kallmünz und glücklicherweise hat mein Trainer Klaus Ludwig mich in den letzten Wochen nach den intensiven Laufintervallen immer noch 200er laufen lassen und so war ich gut gewappnet. Also zog ich 200 Meter vor dem Ziel an und war weg. Dann musste ich nur noch den netten Helfer davon überzeugen, dass ich NICHT nochmal auf die Runde muss, sondern schon ins Ziel darf. Geschafft und glücklich als Erster im Ziel. Sören lief sein Rennen auch noch sehr solide zu Ende und belegte den dritten Rang.

Fazit: Der Infekt ist weg, Husten nicht besser, aber auch nicht schlechter.
         Gute Performance in allen drei Teildisziplinen.
         Ergebnisse gibt es hier.

Nun heißt es sich gezielt für die in zwei Wochen anstehende Kurzdistanz in Ingolstadt (Bayerische Meisterschaft und Liga Rennen) vorzubereiten.

Sonntag, 5. Juli 2009

Bamberg Triathlon


Rehabilitation geglückt!

Mit viel Skepsis über die eigene Form gings gestern nach Bamberg zum 20.Ifa Nonstop Triathlon. 1,5 km Schwimmen im Kanal, 39 wellige Kilometer durchs Umland und zwei Runden à 5 km im wunderschönen Luisenhain galt es zu bewältigen.

Beim Schwimmen lief alles sehr problemlos, sprich keine Feindberührung und so kam ich gut mit 22:25 aus dem Wasser. Im Gegensatz zum Rothsee hatte ich auf Rodrigo Nebel wenigstens nicht über 3 Minuten Rückstand, aber dennoch liegt hier noch Verbesserungsbedarf für die Zukunft.

An 11.Position kam ich aus dem Wasser und es ging zur ersten großen Fragezeichendisziplin - dem Radfahren. Ließen hier doch vergangenes Wochenende Druck und Wattzahlen zu wünschen übrig, ging gestern richtig was. Gut gefühlt und laut redbox auch die beste Leistung der Saison. Vor lauter überschwänglicher Freude über Leistung und gleichzeitigem Ärger über ein vor mir fahrendes Auto habe ich dann auch gleich mal eine Abzweigung verpasst. Glücklicherweise habe ich es gleich gemerkt und nach kurzer Orientierungshilfe eines THW'lers ging es zurück auf die Strecke. Nach 1:00:27 blieb die Zeit für Radfahren und beide Wechsel stehen - nur zwei waren schneller, die haben sich aber wahrscheinlich auch nicht verfahren :-)!

Als fünfter ging es dann zum Laufen, wobei ich schon wusste, dass es nicht lange zu dieser Position reicht, denn von hinten kam Bernd Zeulner fliegend vorbei (wobei eher halbfliegend, denn er hatte keinen guten Tag). Von Bernd abgesehen hatte ich beim ersten Wendepunkt aber schon beruhigende Abstände auf alle weiteren Verfolger. Das Laufen war nun die zweite Fragezeichendisziplin des Tages. Aber im Vergleich zum Rothsee konnte ich heute wieder grundsolide in Richtung Ziel wackeln. Richtig schnell ist natürlich was anderes, aber mit 39:00 auf 10,4km konnte ich meine Platzierung gut halten und lief nach gesamt 2:01:52 als Sechster über die Ziellinie.
Es gilt sich zwar nach wie vor noch im Laufen weiterzuentwickeln, denn die Jungs um mich rum laufen doch ein bis zwei Minuten schneller, aber für den Moment bin ich erstmal glücklich - nach einem verkorksten Rothseewochenende - eine guten Wettkampf gezeigt zu haben.

Jetzt stehen erstmal zwei Wochen Rennpause an, in denen die Grundlagen wieder stabilisiert werden wollen und auch der ein oder andere Temporeiz gesetzt wird.

Montag, 29. Juni 2009

Rothsee Triathlon


Satz mit x - das war wohl nix.

So oder so ähnlich ist das Fazit von gestern. Beim Schwimmen hab ich mich noch sehr gut gefühlt, wobei ich hier schon mit 22:13 fast eine Minute hinter der Zeit vom Vorjahr blieb. Keine Ahnung wo hier die Zeit gefehlt hat - fühlte sich eigentlich recht gut an.

Mit Beginn des Radfahrens kündigte sich dann schon das Fiasko an: Keinen richtigen Druck die gesamten 40km und so gesehen sind die 1:04:02 noch echt gut.

Was beim Laufen dann geschah, war nicht mehr viel: Lockeres "Inszielwackeln" in 41:44!

Gesamtzeit 2:07:59 und Platz 45! Nicht gerade das, was ich mir vorgestellt hatte. Gründe gibt es reichlich, aber im Prinzip ist es egal. Abhaken und weitermachen. Gelegenheit gibt es schon am Samstag in Bamberg. Ich hoffe auf Wiedergutmachung und Rehabilitation vom Rothseetrauma, welches wohl nicht mein Rennen ist. Letztes Jahr schon desaströs und dieses Jahr wieder. Und das, obwohl es eine echt schöne Veranstaltung ist und mit den neuen Strecken und der Wechselzone auch noch besser geworden ist.

Nun heißt es Kräfte sammeln, nicht viel Stehen ;-) und gut regenerieren.