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Sonntag, 6. Mai 2012

Triathlon Höchstadt: Sturz und Sieg

Heute ging es zur Premierenveranstaltung des 1.Höchstädter Medwork Triathlon. 400m Schwimmen im Freibad, 20km flach bis wellige Radstrecke und 5km Laufen standen für mich auf dem Plan.
Nach einer Woche des Nichtlaufens (Achilles sei Dank) war ich gespannt, was so geht. Und es ging ganz gut. Im Schwimmen  konnte ich ein konstantes Tempo ohne Schwierigkeiten halten und stieg als erster meiner Startgruppe aus dem Wasser. Aus dem Wasser in das Wasser war dann leider auch das weitere Thema der nächsten Dreiviertelstunde, denn Dauerregen ließ keine große Freude aufkommen. Bereits nach 2km hat es mir in einem Kreisverkehr das Vorderrad weggezogen und so schlitterte ich erstmals durch den halben Kreisverkehr. Komplette linke Seite aufgeschürft, Knochen heil, Rad ganz - also weiter. Nach kalten und nassen 18km später konnte ich zum Glück das Rad ohne weitere Vorkommnisse abstellen. Laufen war passabel. Achilles ohne Schmerz, Prellungen noch ohne Schmerz. So konnte ich solide ins Ziel wackeln mit der Gewissheit, zumindest schon mal meine Startgruppe gewonnen zu haben. Dank ausbleibender Ergebnislisten erfuhr ich dann erst bei der Siegerehrung, dass es zum Ersten Platz gelangt hatte.
Platz 2 ging an Sören (im Aufwärtstrend) und Platz 5 an meinen Bayernligakollegen Stephan Nagler.

Insgesamt eine gelungene Premiere des Höchstädter Triathlons, der etwas besseres Wetter verdient hätte. Vielleicht nächstes Jahr bei der hoffentlich zweiten Auflage von noch vielen.

Sonntag, 3. Juli 2011

Bamberg Triathlon

Aus Kallmünz gelernt und Training zahlt sich doch aus:              Sieg im Zielsprint.

Aber von Anfang an: Nach meiner krankheitsbedingten Absage des Rothseetriathlons stand nun der Bamberger Triathlon über die Sprintdistanz 400/21/5 auf dem Programm. Überbleibsel der letzten Woche war und ist allerdings noch ein hartnäckiger Husten und so war ich mir nicht sicher ob der ganze Wettkampf so die gute Idee war. Die Wassertemperatur in dem Badesee nahe Baunach war mit ca. 21 Grad nicht zu warm und so war der Neo diesmal nicht nur Schwimmhilfe sondern für mich auch ein echter Kälteschutz. Zum Glück war ich nicht der erste Schwimmer, sonst wäre ich eine komplett andere Strecke geschwommen - so eine Wettkampfbesprechung macht schon Sinn. Als Zweiter kam ich dann mit etlichen anderen eine viertel Minute nach dem Ersten aus dem Wasser. Auf dem Rad entstand dann relativ schnell ein Quartett: Vorneweg der spätere Gesamtzweite Kai Schönbeck, dann Sören und ich und hinter uns noch Johannes Backer.
Die Radstrecke war eine relativ flache Wendepunktstrecke mit ein paar heiklen Ortsdurchfahrten (Engstellen, Autofahrer die einen aufs Visier nehmen, scharfe Kurven mit entgegenkommenden Teilnehmern) und obendrein gab es noch einen kurzen heftigen Regenguss, der es mir nicht einfacher machte. Und so ging es mit Eisfüßen in die Laufschuhe um nach einem Kilometer auf den Führenden aufzulaufen. Die Laufstrecke mit ihren zwei Runden hatte gefühlt tausend Ecken und Kurven, es ging über Schotter, Asphalt, abgemähte Wiesen, Kopfsteinpflaster und war nicht nur gefühlt länger als fünf Kilometer. Als Duo liefen wir dann über die gesamte Strecke, die einzige Tempoverschärfung gab es, als mein Kontrahent dachte, es sei nur eine Runde zu laufen und beim ersten Mal bei der Zielpassage nicht auf die Runde abbog, sondern Richtung Finish sprintete. Gemeinsam ging es dann auf die zweite Runde in der ich mich schon langsam auf einen möglichen Zielsprint einstellte. Die Situation kannte ich ja bereits aus Kallmünz und glücklicherweise hat mein Trainer Klaus Ludwig mich in den letzten Wochen nach den intensiven Laufintervallen immer noch 200er laufen lassen und so war ich gut gewappnet. Also zog ich 200 Meter vor dem Ziel an und war weg. Dann musste ich nur noch den netten Helfer davon überzeugen, dass ich NICHT nochmal auf die Runde muss, sondern schon ins Ziel darf. Geschafft und glücklich als Erster im Ziel. Sören lief sein Rennen auch noch sehr solide zu Ende und belegte den dritten Rang.

Fazit: Der Infekt ist weg, Husten nicht besser, aber auch nicht schlechter.
         Gute Performance in allen drei Teildisziplinen.
         Ergebnisse gibt es hier.

Nun heißt es sich gezielt für die in zwei Wochen anstehende Kurzdistanz in Ingolstadt (Bayerische Meisterschaft und Liga Rennen) vorzubereiten.

Montag, 31. Mai 2010

Einzelzeitfahren Hirschbachtal












Am Samstag war ich beim 1.Einzelzeitfahren im Hirschbachtal - das von Michael Krell bestens organisiert war - am Start. Nach den letzten harten Trainingswochen ein perfektes Event um zu wissen, wie es um die Radform steht.
Bei perfektem Wetter - man ist ja in diesen Tagen schon mit wenig zufrieden - ging es auf die insgesamt 24km lange Wendepunktstrecke durchs Hirschbachtal. Die herrliche Umgebung konnte ich mir beim Ab- und Warmfahren mit Sören und Swen noch Anschauen, beim Rennen hab ich nicht mehr viel davon gesehen. Die Strecke an sich war leicht wellig und bis zum Wendepunkt ging es stetig leicht bergan, begleitet von schönen Wechselwinden, so dass man eigentlich nie richtig Rückenwind hatte. Ich bin die 24km in einem Schnitt von 41,87km/h in 34':23'' gefahren, was mir einen 28.Platz bescherte. Schon beachtlich auf was für einem Niveau da gefahren wird. Mit meinem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, zeigt es doch, dass das Training in den richtigen Bahnen verläuft und ich meine Trainingswerte auch im Wettkampf abrufen kann. Swen konnte das Rennen mit einem 45er Schnitt gewinnen, Sören hat sich ein paar Körner für seinen Start beim Ferropolis Triathlon aufgespart und wurde 55.
Nach dem Rennen galt es dann am Wochenende noch, in drei harten Laufeinheiten an meiner Schwachstelle zu arbeiten und jetzt bin ich erstmal platt. Drei Tage Erholung stehen nun an, ehe es dann ab Donnerstag bis Sonntag nochmal einen intensiven Trainingsblock zu bewältigen gibt. Und dann gilt es beim Triathlon in Kallmünz alle drei Disziplinen ein erstes Mal dieses Jahr zusammenzubringen.

Montag, 27. Juli 2009

Herzoman - Stadtmeister


Viel Kampf und Krampf beim Herzoman.
Kampf siehe Bild rechts und Krampf siehe Bericht übers Radfahren. Aber der Reihe nach. Gestern stand die 24. Auflage des Puma Herzoman über 400m Schwimmen im 25m Becken des Herzogenauracher Freibades, 19km Radfahren mit 2 Runden und 5km Laufen auf einer Wendepunktstrecke an.
Mit viel Hoffnung aber auch Zweifel bin ich morgens mit Heike nach Herzo geradelt. Bei DER Starterliste war alles möglich. An einem guten Tag ganz vorne und an einem weniger guten vielleicht nicht mal Top 10. Trotz Fehlen eines haushohen Favoriten wie einem Rodrigo Nebel oder Swen Sundberg war es gerade in der Spitze ein starke Besetzung wie nie zuvor in den letzten Jahren.
Mit meiner Vermutung, das Schwimmen entscheidend sein würde und es dann einen Ausscheidungslauf gibt, sollte ich Recht behalten.
Kurz nach 11:00 Uhr ging es in der letzten Startgruppe zur Sache. Auf meiner Bahn war ich der stärkste Schwimmer und da die anderen brav hinter mir schwammen, gab es auch keinen Körperkontakt bzw. Feindberührung. Leider war ich auf dem rechten Auge fast blind, wofür ein kurzer Wassereinfall nach dem Start in meine Brille schuld war. Vielleicht aber auch ich selbst - wenn man das Ding halt nicht gescheit aufsetzt! So konnte ich aber auch nicht die ganzen starken Schwimmer auf der Nachbarbahn sehen (war auch gut so) und bin mein eigenes solides Tempo geschwommen. 5:46 an der Zeitnahme, das war in etwa das was ich mir vorgestellt hatte. Das Beste war aber alle besseren Schwimmer noch vor mir auf dem langen Weg in die Wechselzone zu sehen.
Nach einem schnellen Wechsel ging es dann gleich darum auf die Spitze aufzufahren, was mir auch gelang. Aber dann begann der Part, worüber sich die Gemüter erhitzten: Radfahren mit sechs oder sieben Mann im regelkonformen Abstand von 10 Metern!
Bei der DM in Peine haben die mal zwei Räder bei der Wettkampfbesprechung mit diesem Abstand hingestellt. Ich sag euch, das ist ne Menge! Gestern war es wohl eher 1 Meter.
Der Punkt ist, was willst du machen. Hältst du den Abstand, fahren dir alle vor die Nase und du bist letzter in der Gruppe, kannst so nicht reagieren, wenn vorne einer versucht wegzufahren und zweitens kannst du dir später im Ziel anhören, dass du dich hinten ausgeruht hast und dann mit frischen Beinen voll gelaufen bist. Nein, das ist nicht meine Art. Leider schafft man es aber auch nicht von so einer Gruppe wegzufahren und gelingt es dann doch mal einem, wie kurz in Falkendorf Stefan Daehne, dann gibt es halt Fahrer wie mich, die das Loch wieder zufahren und die ganzen Jungs im Schlepptau wieder mitbringen. Vergeblich.
Auffällig ist halt, dass es Fahrer wie Stefan Daehne oder Frank Müller gibt, die dann viel von vorne fahren und auch mal versuchen weg zu kommen, aber auch etliche andere die einfach hinten mit drann hängen - keine Namen, aber die wissen es eh!
Perfekt wäre hier ein Kampfrichter, der bei der Führungsgruppe nebenherfährt und Ordung durch Zeitstrafen reinbringt. Moment, den gab es auch! Leider ist er aber nur neben uns gefahren und hat ständig "bitte, bitte" gesagt, anstatt mal konsequent durchzugreifen!
Wie auch immer, für mich war es dennoch die beste Radleistung der bisherigen Saison, denn mit im Schnitt 253 Watt hab ich mich definitiv nicht ausgeruht sondern mal gut 20 Watt mehr als bisher getreten.
Der Rest ist schnell erzählt. Nach einem passablen zweiten Wechsel ging es dann zum Ausscheidungslauf, den ich mit 18:44 gut über die Bühne brachte und damit als Gesamtvierter ins Ziel einlief. Somit bin ich Herzogenauracher Stadtmeister geworden, erster in meiner Altersklasse und mit Sören in einer Pöltl Staffel Dritter. Danke noch mal an Peter, der mir den Start im hübschen gelben Dress für die Pöltl Staffel ermöglichte und auch an Jochen, der mir zwei Helfer gestellt hatte, damit ich als TSh'ler überhaupt starten durfte.
Die Form stimmt also und ich bin mit dem Gesamtergebnis sehr zufrieden.
Kommendes Wochenende geht es dann wieder im gewohnten Outfit nach Oettingen zur nächsten Sprintdistanz.

Sonntag, 14. Juni 2009

Sieg in Kallmünz

Gestern hat sie begonnen, die heiße
Phase der Saison, sprich der Auftakt
zum ersten Wettkampfblog.
Zusammen mit den Herren Brunner
und Zinner ging es ins wunderschöne
Kallmünz, wohl einer der schönsten
Wettkämpfe überhaupt.
Die Nervosität im Vorfeld war nicht
ohne, denn immerhin war ich
als Titelverteidiger angereist.
Aber Hauptaufgabe war die Zeit
vom Vorjahr zu unterbieten.
Doch der Reihe nach:


Um 15:00 Uhr fiel der Startschuss und knapp 160 Teilnehmer der Sprintdistanz machten sich auf die 600m lange Schwimmstrecke, die dieses Jahr vielleicht etwas kürzer war als im Vorjahr oder einfach die Schwimmform besser? Zweiteres ja , aber keine drei Minuten, auch wenn letztes Jahr der Zeitnahmepunkt erst am Ende der Wechselzone war.


Sören, Brunni und ich (v.r.) kurz vor dem Start

In Zukunft sollte ich wohl auch besser auf Strömungsverhältnisse achten, denn nach gut 200m waren immer noch rechts von mir etliche andere Schwimmer, die taktisch klug nahe dem Ufer schwammen. Egal, nach der Wendeboje war dann allles sortiert und als vierter kam ich in die Wechselzone. Vor lauter Konzentration auf das Aufziehen des neuen Aerohelmes (Danke an Bodo Dresel von Fahrrad Dresel in Höchstadt) war dann die Startnummer irgendwie weg.
Bis ich den Fehler gemerkt hatte war ich aber schon längst auf dem Rad und entschloss mich einfach weiterzufahren.
Am ersten und einzigen Berg habe ich dann den bis dato führenden Matthias Dyker überholt und kurz danach Besuch vom Kampfrichter bekommen, der das Thema Startnummer nochmals angesprochen hat. Ohne genau zu wissen, wie er jetzt entscheidet bin ich mit viel Wut (vor allem auf mich selbst) im Bauch weitergefahren.
Insgesamt lief das Radeln gestern richtig gut. Hatte ständig das Gefühl richtig Druck machen zu können, was bei dem ganz ordentlichen Gegenwind auch nötig war. Resultat war dann auch die beste Radzeit im gesamten Feld mit 34:24!

Auf den abschließenden 5 Laufkilometern konnte ich dann ungefährdet mit 18:58 dem Ziel entgegenlaufen. Schon beim Wendepunkt war zu sehen, dass von hinten keine Gefahr mehr aufkommen würde. Kurz nach km4 kam dann auch noch
meine "Führungsschildlradfahrerin", die mich übersehen hatte
und so lief ich, mit über zwei Minuten Vorsprung auf den Zweitpalzierten, nach gesamt 1:03:32 ins Ziel, was einer Verbesserung meiner Vorjahreszeit von fast drei Minuten bedeutete.
Sören hat sich seit Fürth weiter gesteigert und kam in guten 1:06:51 als Gesamtsechster ins Ziel, hier muss jetzt nur noch an der Laufperformance gearbeitet werden :-)
Brunni hat sich zum Vorjahr wieder um starke 14 Minuten verbessert und belegte den 20.ten Gesamtrang.


Nach einem angemessenen Siegerbankett, das auf Grund frisch zubereiteter und wohl auch erst frisch gefangener Lebensmittel etwas länger dauerte, waren wir irgendwann kurz vor Mitternacht wieder im Frankenland.

Fazit: Wie immer ein traumhafter Wettkampf bei schönstem Wetter und einer guten Gesamtzeit; jetzt kann die Deutsche Meisterschaft in Peine kommen.

Dienstag, 19. Mai 2009

Platz 2 beim Autobahn-Triathlon in Fürth


Am 16. Mai fand dieses Jahr der erste Autobahn-Triathlon der Stadt Fürth statt. Mit einer Gesamtzeit von 1:00:47 konnte ich den zweiten Platz belegen. In der Teamwertung konnten Sören Zinner, Christian Wohlfahrt und ich als Team Fahrrad Dresel einen deutlichen Gesamtsieg mit über 20 Minuten Vorsprung erzielen. Insgesamt eine tolle Veranstaltung, die mit ein paar Verbesserungen (klare Beschilderungen, Startlisten mit Gruppeneinteilung) Potential für mehr hat. Jetzt geht es erstmal in den letzten intensiven Trainingsblog und dann schaun wir mal was in Altenkunstadt so geht.