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Sonntag, 24. Juli 2016

Ein Lebenszeichen...

Nach einem turbulentem Jahr 2015 in dem es sicherlich wichtigere Sachen als Triathlon gab, nun also wieder ein Versuch eines Neuanfangs. 

Neu anzufangen ist manchmal gar nicht so einfach. Im Leben wie im Sport. Aber manchmal läuft nicht alles nach Plan. Und Pläne abzuarbeiten war ich in den letzten zehn Jahren mehr als gewohnt. Da wird also alles über den Haufen geworfen und man ist plötzlich wieder am Anfang - zumindest gefühlt.
Will man es positiv sehen will, habe ich mich somit sportlich genullt. Und es wird einem klar, dass das Niveau auf dem man war, das Resultat von Arbeit war und ohne Arbeit kein Niveau. Zumindest kein gutes.
Geregelter Trainingsrhythmus seit ungefähr Februar/ März. Trainingsmethodisch und Leistungsmäßig sicherlich weit entfernt von dem wie ich mir diesen Sport so vorstelle, aber immerhin.
Schnell habe ich aber gemerkt, ohne Ziel ist's schwierig. Also musste eines her. Und hier kam dann ein kleines Zeichen: Obernzenn Triathlon 2016
Das ganze Areal kenne ich gut aus vergangenen Jahren. Mal nur zum Freiwassertraining, Mini-Triathlons oder Ligatraining mit der Mannschaft. Heuer also ein erster offizieller Triathlon - ohne Zeitmessung, kleines Starterfeld, kein Stress - perfekt.
Hat in Summe dann auch perfekt geklappt. Zwar mit noch viel Luft nach oben, aber gestern hat es dennoch schon mal für einen ersten Platz gereicht. Nichts zum Überbewerten, aber ein gutes Gefühl bleibt dennoch und gibt für die nächsten Wochen und Monate Motivation für's tägliche Training. 
Übrigens ein schöner Wettkampftipp für das kommende Jahr. Tolle familiäre Organisation, schöner 750m Dreieckskurs im See, vier anspruchsvolle Radrunden a 6km (bestens abgesichert von Feuerwehr und Co) und eine flache 5km Laufrunde um und am See. Für eine Prämierenveranstaltung schon vieles richtig gemacht und eigentlich nix richtig falsch. 
Wie geht es jetzt weiter?
Fernziel 2017. Gerne wieder im Ligabetrieb, aber da muss man erstmal sehen wie und wo, denn leider hat sich mein Fürther Team letztes Jahr aufgelöst.
Neuigkeiten demnächst vielleicht wieder öfters - ich hoffe es.
Frohes Training - frohes Schaffen.

Sonntag, 10. August 2014

Regionalliga #5 in Regensburg und Saisonende

So, geschafft. Mit dem letzten Ligawettkampf in Regensburg geht nicht nur die Regionalliga in die Saisonpause, sondern auch ich. Nach der Kurzdistanz in Schongau stand unter der Woche nur etwas Bewegungstherapie und vor allem Erholung auf dem Plan. Das reichte, um nochmal Leistung beim Mannschaftswettkampf über die Sprintdistanz in Regensburg abzurufen - mehr Info auf http://tv-fuerth1860-triathlonteam.blogspot.de/ 
Insgesamt bin ich zufrieden mit der diesjährigen Saison. Vor allem in den Ligawettkämpfen war ich fit, bei den Einzelwettkämpfen war eher etwas der Kopf das Problem und im Training lief es eigentlich immer gut, auch wenn hinten raus langsam die Motivation für schnelle Einheiten nachließ. Jetzt heißt es erstmal zwei Wochen selbstauferlegtes Sportverbot, um den Körper mal richtig runterzufahren und danach wieder lockeres Training nach dem Lust und Laune Prinzip.

Montag, 28. Juli 2014

Regionalliga #4 Schongau

Aufs und abs gab es in den letzten Wochen. Zum Glück mit einem Auf gestern in Schongau. Aber der Reihe nach. Nach dem Triathlon in Bamberg ging es für mich in eine schwimm- und laufspezifische Vorbereitung für die Kurzdistanz in Schongau, die gleichzeitig als Bayerische Meisterschaft der Elite diente.
Hier kam der Five Run letzten Samstag gerade recht. Ein 10km Lauf rund um Veitsbronn, erstmalig ausgetragen zum 25 jährigen Jubiläum des Five Fitnestreffs. Über 300 Starter stellten sich am Samstag Abend der teils bergigen Strecke und vor allem der Hitze. Dank Schwimmtraining am Vormittag und einer intensiveren Radeinheit am Nachmittag war das Motto 'kucken was noch geht'. Und dafür waren 39 Minuten ein ordentliches Ergebnis, was am Ende Platz 4 bedeutete, mit lediglich 14 Sekunden Rückstand auf Platz 2, nur der Sieger Björn Day war mit 3 Minuten deutlich weg. Insgesamt ein super organisierter Lauf, der  hoffentlich nicht nur bei seiner Prämiere bleibt!
(Start Five Run)
Nach diesem trainingsintensiveren Wochenende galt es dann unter der Woche sich zu erholen für ein gutes Ergebnis bei den Bayerischen. Leider rebellierte aber Mitte der Woche meine linke Schulter. Muskelsehnenüberlastung. Beim letzten Schwimmtraining am Freitag hoffte ich dann, dass es schon irgendwie geht, aber nach dem Einschwimmen war auch schon Ende. Zu viel Schmerz bei jedem Zug und beim lockeren Lauf am Samstag tat's dann auch noch Aua. Somit war die Aussicht auf ein gutes Rennen schon im Vorfeld dahin und die Laune auf Null. Dennoch stand ich am Sonntag morgen bei 16 Grad Außen- und 16 Grad Wassertemperatur an der Startlinie unseres vierten und vorletzten Regionalligarennens, bei dem wir durch ein solides Ergebnis unseren Tabellenplatz, vor irgendwelchen Abstiegsängsten, absichern wollten.
Nach einem konfusen Start ohne Startschuss ging es dann hinter dem Feld für mich los. Ich wollte erstmal in Ruhe und ohne jeglichen Körperkontakt losmachen, um dann zu sehen, was so geht. Viel ging nicht, dennoch reichte ein GscheitesArmDurchziehen rechts und ein IrgendwiedurchsWasserschlängeln mit dem linken Arm um nicht als letzter aus dem Wasser zu kommen. Beim Ausstieg konnte ich sogar noch meine beiden Teamkollegen Stephan und Stefan sehen und zusammen mit Max ging es dann ab aufs Rad.
(Bayerische Meisterschaft Schongau)
Nachträglich gesehen, war das dann mein persönlicher Startschuss, denn ich hatte nicht damit gerechnet so weit vorne oder weit weg von hinten zu sein. So ging es dann  fröhlich über die 2 Runden durch und um Schongau und Dank zweier Jungs aus Kempten konnte ich gut Körner fürs Laufen sparen. Schon beim Radeln merkte ich, dass die Beine heute gut sind und so war es dann auch bei den 4 Runden a 2,5km durch Schongau. Guter schneller Schritt, immer nahe am Krampf und keinerlei Magenproblem sorgten dafür, dass ich am Ende mit einem soliden 32. Platz ins Ziel kam. 
Manchmal kommt es eben anders als man denkt. Mit der Mannschaft gab es einen guten 8ten Platz, so dass wir jetzt entspannt am kommenden Sonntag zum Finale nach Regensburg fahren können.
Letztes Rennen der Saison. Endlich, denn mir reicht es langsam und die Motivation fürs tägliche Training war auch schon mal besser.

Montag, 7. Juli 2014

Triathlon Bamberg

Gestern stand mit dem Sprinttriathlon in Bamberg mein zweiter und letzter Start außerhalb der Regionalliga in dieser Saison auf dem Plan. Um 10:30 fiel der Startschuss bei 30° Außen- und 21° Wassertemperatur. Auf der 400m langen Schwimmstrecke konnte ich von Beginn an ein gutes Tempo gehen, verlor aber an der Wendeboje ein wenig den Kontakt zu meinen Vordermännern. Danach an einer steilen Rampe raus aus dem Wasser, langer Weg zur Wechselzone und zu weiter Weg in der Wechselzone, was zur Folge hatte, dass ich mal gepflegt an meinem Rad vorbeigerannt bin. Zurück, Neo aus und als 5. mit knapp 30 Sekunden Rückstand auf's Rad. Hier ging von Anfang an alles richtig gut. Nach 5 Rennkilometern konnte ich meinen Fürther Teamkollegen Stephan Nagler überholen und der Führende Thomas Voit war da auch schon in Sichtweite. Auf dem Rückweg konnte ich dann die Führung übernehmen. Zusammen mit Stephan, der einen wirklich guten Tag erwischte, ging es dann zurück Richtung Wechselzone. Nach gutem Wechsel stellte sich leider bei mir kein so gutes Lauftempo ein, wie ich es mir erhofft hatte. So kam es dann, wie es kommen musste. Nach 2 Kilometern lief Thomas Voit an mir vorbei und ließ sich dann den Sieg auch nicht mehr nehmen. Wieder einen Kilometer später dann auch noch Niki Abel. Als ich an einem Wendepunkt einen Kilometer vor dem Ziel sehen konnte, was da von hinten noch alles kam und mit wie wenig Abstand, konnte ich zum Glück das Tempo mal in einen Bereich bringen, bei dem man von Laufen sprechen darf. So war es am Ende ein solider 3.Platz mit 35 Sekunden Rückstand auf Platz 1. (Ergebnis)
Leider wurde der Wettkampf von einem tragischen medizinischen Notfall überschattet, der keine Freude mehr bei Siegerehrung und dem Rest des Tages aufkommen lassen wollte.
Ab jetzt steht dann die Vorbereitung für die letzten beiden Ligarennen an. Ende Juli die Bayerische Meisterschaft der Elite mit der Kurzdistanz in Schongau und eine Woche später ein Mannschaftstriathlon in Regensburg. Nicht zu vergessen ein Start beim FiveRun, dem Jubiläumslauf des Fitnesstreffs Veitsbronn, für das Team Xundis eine Woche vor Schongau.

Sonntag, 22. Juni 2014

Regionalliga #3 Lauingen







Mannschaftswettkampf im Schwäbischen.

Swim and Run am Morgen.
Bike and Run am Abend.
Plattfuß verhindert Aufholjagd.
Lies hier die ganze Geschichte.

Montag, 9. Juni 2014

Triathlon Kallmünz - ein zweiter Platz mit gemischten Gefühlen


30 Jahre Triathlon Kallmünz.
Einer der wohl ältesten Wettkämpfe feierte am Samstag Jubiläum und auch ich war immerhin zum achten Mal in Folge in der Oberpfalz am Start. In den sieben Jahren zuvor war ich dreimal erster und je zweimal zweiter oder dritter. Um die Sammlung also weiterhin korrekt aufzufüllen musste demnach entweder ein zweiter oder ein dritter Platz her - das gelang mit Platz 2 heuer dann auch. Wie zufrieden ich damit bin, weiß ich bis heute nicht.
Wenn ich es von der Seite her sehe, dass ich am Samstag in einer 'Kein Bock auf Wettkampf'-Phase war, und ich mir beim Radfahren und Laufen ständig überlegt hatte aufzuhören, war es ein guter Wettkampf, nach dem Motto nicht Platz 1 verloren, sondern Platz 2 gewonnen.
Die andere Seite ist dann aber halt die mit dem Blick auf die Ergebnisse. Und da wäre mit der derzeitigen Form weitaus mehr drin gewesen.
Aber 'Nachgekatteld wädd nedd' und so muss ich mir einfach den Vorwurf machen, kopfmäßig am entscheidenden Tag nicht da gewesen zu sein.
Rennchronologie:
Beim Schwimmen konnte mich am Tempo meines Mannschaftskollegen Stephan orientieren und kam an fünfter Position aus dem Wasser. Nach ein paar Radkilometern hatte ich dann die Führung inne, bis am zweiten Berg der wie immer stark radfahrende Christoph Peischl an mir vorbei fuhr. An seinem Tempo konnte ich mich dann gut orientieren und so fuhr ich, ihn immer in Sichtweite, mit der schnellsten Radzeit in all den Jahren, in die Wechselzone. Und dann das Laufen. Es war wohl eher ein Fuß vor den anderen setzen, als ein echtes Laufen. Dennoch hatte ich beim Wendepunkt einen Vorsprung herausgelaufen. Zumindest auf Christoph Peischl. Den späteren Sieger Ingo Ulmer hatte ich nirgends registriert und auch wenn, hätte ich an diesem Tag nicht mehr den Schalter auf ein schnelles Laufen umlegen können. Mein Führungsradler teilte mir dann schon immer mit, dass der Abstand nach hinten geringer wird, da dachte ich aber dass das ein Athlet von der Kurzdistanz sei. Erst als er mich einen Kilometer vorm Ziel überholte sah ich die Startnummer der Sprintdistanz. An Gegenhalten war aber wie schon geschrieben nicht zu denken und so wackelte ich gar Richtung Ziel. Selbst im Hitzejahr 2013 war ich noch schneller beim Laufen unterwegs oder zumindest genauso schnell, denn dieses Jahr habe ich meinen Zieleinlauf etwas länger genossen.
Gut, nun also dreimal auch auf Platz 2 eingelaufen (Ergebnisse). Nächstes Jahr dann also dritter? Am besten gefiel mir der Vorschlag unserer Lieblingsitalienerin beim abschließenden Abendessen. Ich solle doch nächstes mal, etwas ganz anderes machen, so fünfter zum Beispiel. Auch eine Idee.

Montag, 26. Mai 2014

Triathlon Weiden

Wie im letzten Jahr bin ich beim Landesligarennen im Rahmen des Weidener Triathlons an den Start gegangen. Letztes Jahr noch alleine, dieses Jahr mit meinen Teamkollegen zusammen, die das Rennen, wie ich, als guten Test für die anstehenden Regionalligarennen nutzten.
Es galt 750m im 50 Meter Becken des Schätzlebads zu schwimmen, 20km mit Windschattenfreigabe zu Radeln und dann noch knappe 5km zu laufen. Nachdem die wichtigen Rennen in den nächsten beiden Wochen kommen, bildete der Wettkampf für mich den Abschluss eines intensiven Dreitagestrainingsblocks.
Mein Hauptaugenmerk galt einem schnellen Schwimmen, schnellen Wechseln und einem harten Anfahren nach dem Wechsel aufs Rad. Hat auch alles prima geklappt und so sehe ich den beiden Rennen in Nürnberg und Kallmünz positiv entgegen. Weitere Infos zum Wettkampf auf der Seite unserer Ligamannschaft.

Montag, 24. Februar 2014

Crosslauf Forchheim

(Foto: Marcus Mehlich)
Zum dritten Mal in dieser noch jungen Saison ging es gestern zu einem Crosslauf. Die Mittelstrecke über 3460m beim 10.Forchheimer Kellercross stand auf dem Programm. Nicht nur bei mir - auch bei den anderen 103 Mitstartern! Durch dieses Rekordteilnehmerfeld ging es gleich nach dem Start richtig zur Sache:
Eng, matschig und steil bergan. Um mich nicht gleich völlig abzuschießen bin ich erstmal konservativ losgelaufen um dann im flachen Mittelteil Tempo aufzunehmen und Plätze gutzumachen. Über das letzte Drittel der Strecke besser kein Wort oder nur so viel: Lang und leicht bergab und wenn ich eins nicht kann, dann bergab rennen. So holten mich etliche Läufer dort wieder ein. Das ganze Programm dann noch einmal, dass hieß noch eine zweite Runde und dann war der Spaß auch schon wieder vorbei. 
Mit 12':56'' kam ich als 14ter ins Ziel (Siegerzeit im Vorjahr 13':28''). Klingt nicht besonders, aber angesichts der Namen die vor mir waren kein Problem. Fast der komplette LSC Höchstadt, gute Triathleten wie Profi Andreas Dreitz und Ralf Gärtner aus Forchheim und etliche andere gute Leichtathleten, die für die anstehenden Bayerischen Meisterschaften testeten. Ergebnisse hier.

Montag, 17. September 2012

Zum Saisonende Platz 5 in Kulmbach

Mönchshoftriathlon
in Gedenken an Wolfgang Pirl.
16.September 2012.
Schwimmen Trebgaster Badesee 17,2 Grad 1500m.
Solide Leistung, nicht wirklich gut, aber auch nicht schlecht.
Radfahren, eine große 40km Runde mit Ziel am Mönchshofgelände in Kulmbach.
Guten Druck gehabt und viel überholt. Auf Platz 5 in die Wechselzone gerollt.
Laufen 10km (dachte ich, früh bei der WK-Besprechung wurde aber mitgeteilt, dass
es eher so 11,5km sind - prima!) mit 2 Runden auf einer Wendepunktstrecke.
Mäßig. Bis km5 gut schnell, dann ging nicht mehr viel. Nach vorne nix mehr zu machen, 
nach hinten viel Luft, also nach einem ausgiebigen Cola-Stopp an der letzten Verpflegung 
fröhlich ins Ziel gewackelt.
Was bleibt: Schöner letzter Wettkampf nach einer guten und tollen Saison, leider wieder
einmal nicht das Potential bei einer Kurzdistanz ausgeschöpft. 



Montag, 3. September 2012

Bayernliga #4: Nürnberg

Gestern stand im Rahmen des Nürnberger Altstadtrennens der letzte Bayernligawettkampf für den TV Fürth 1860 in Form eines Mannschaftstriathlons an. Morgens um 8 Uhr mussten wir geschlossen als Team (Stefan Daehne, Dominik Mages, Stephan Nagler und ich) im Bayer07 Bad 750m Schwimmen und anschließend 3,6km um den Wörthersee laufen. Hier belegten wir den neunten und damit vorletzten Platz der Bayernliga und mit diesen Zeitabständen ging es mittags zum zweiten und spektakulären Teil des Tages.
4er Mannschaftszeitfahren über die vollgesperrte Altstadtrunde 6 x 3,5km und nach einem Wechsel direkt auf dem Hauptmarkt in die Laufschuhe auf einen 400m Rundkurs, der viermal zu laufen war. Hier konnten wir uns beim Radfahren stetig nach vorne arbeiten - trotz eines Schreckmomentes, als mir in der zweiten Radrunde der Carbonlenker gebrochen ist - und schließlich auf einem sehr guten dritten Rang (beste Saisonplatzierung) ins Ziel einlaufen.
Insgesamt eine super Veranstaltung, top organisiert (ein Riesenlob an Michael Krell und alle Ligaverantwortlichen) und ein spannendes  Rennformat.
Diese starke Tagesplatzierung ergibt in der Abschlusstabelle einen guten 4.Platz. (Ergebnisse)

Donnerstag, 23. August 2012

Vilstal-Triathlon Rieden/ Oberpfalz: Platz 4

Letztes Wochenende stand Rennen Nr.4 in vier Wochen auf dem Plan. Diesmal ging es in die wunderschöne Oberpfalz - Zielort: Rieden, Start und Ziel im dortigen Freibad. Zu absolvieren: Jagdstartrennen (alle 10 Sekunden startet ein Athlet) über die Sprintdistanz 400m SW, 23km R und 5km L.
Insgesamt ein Rennen bei dem ich die meiste Zeit alleine unterwegs war. Vorne war gegen das Duell Sebastian Neef gegen Ralf Preissl nix auszurichten und auch gegen den stark radfahrenden Marco Häusler war nichts zu holen. So bin ich mit guter Leistung und brauchbarem Speed bei angenehmen 33 Grad auf Platz 4 eingelaufen. (Ergebnisse)
Nun steht noch etwas intensives Lauftraining auf dem Plan, ehe am 02.September in Nürnberg das letzte Bayernligarennen mit einem Mannschaftstriathlon über die Bühne geht. Außerdem noch ETWAS Grundlagenkilometer :-) am Sonntag beim Ötztaler Radmarathon, den ich zusammen  mit meinem Vater fahren werde.

Sonntag, 12. August 2012

Platz 2 beim Mainfrankentriathlon

Zweimal Platz zwei in zwei Wochen! Es läuft rund und gestern stand der Start auf der Sprintdistanz beim 4.Main-Post Mainfrankentriathlon in Kitzingen über die Distanz von 600/ 20/ 5 auf dem Plan. Um 13.15 Uhr fiel der Startschuss für über 200 Teilnehmer, unter anderem auch etliche Landesligastarter, denn dieses Rennen galt als drittes Wertungsrennen für die bayerische Landesliga Nord. Schwimmen lief passabel. Die richtige Linie im breiten Main bin ich wohl nicht geschwommen und gefühlt als letzter einer großen Gruppe mit deutlich Rückstand auf's Rad. Fakt ist, es waren 29 Sekunden auf den Ersten und späteren Sieger und ich war Achter.
Mit gut Druck auf dem Rad konnte ich bis ans Ende der welligen Radstrecke auf den Führenden auffahren und zu dritt stiegen wir vom Rad. Und dann die große Überraschung des Tages, das Laufen. Hier konnte ich schön flüssig durchlaufen den Abstand nach hinten groß genug halten und das obwohl binnen 30 Sekunden 10 Athleten vom Rad gestiegen und auf die Laufstrecke gestürmt waren. Nach vorne war leider kein Kraut gewachsen und so lief ich als Zweiter über die Ziellinie - sehr zufrieden in einem so engen Feld so eine Leistung abgeliefert zu haben. (Ergebnisse)

Montag, 6. August 2012

Platz 2 beim 24.Oettinger Triathlon

Bei endlich mal guten Wetterbedingungen ging es gestern nach Oettingen. Bisher war ich bereits dreimal dort und in diesem Jahr gespannt auf die neue Rad- und Laufstrecke. Diese sollten mir liegen, denn 23 anspruchsvolle Rad- und flache 5,3 Laufkilometer mit einem ca. 600 Meter langem Schwimmauftakt kommen mir definitiv entgegen. So war es dann auch. Beim Schwimmen konnte ich mich an die schnellsten Schwimmer halten und kam mit 10 Sekunden Rückstand als Fünfter aus dem Wasser um dann als Dritter aufs Rad zu steigen. Hier musste ich dann den späteren Sieger Dag Störmer ziehen lassen, konnte aber mein eigenes Tempo hoch halten, so dass nur ein Athlet folgen konnte. Von selbigem wurde ich dann auch bei der Hälfte der Strecke gefragt, was bei mir in den Kurven los sei - immer super langsam und da kam er jedesmal wieder ran. Hier haben die zwei Stürze dieses Jahr doch ein wenig Spuren hinterlassen.
Zu zweit kamen wir dann in die Wechselzone mit knapp einer Minute Vorsprung vor einer fünfköpfigen Verfolgergruppe. Und dann das Erfreuliche: Solides bis gutes Laufen, nahe am Krampf in den Oberschenkeln, immer ein Zeichen bei mir, dass es nah am Maximum ist. So konnte ich meinen zweiten Platz halten und zufrieden ins Ziel wackeln. Immerhin vor einem Philipp Peter, Neuntplatzierter bei den Bayrischen Meisterschaften in Schongau vor einer Woche, auf den ich beim Laufen nur 23 Sekunden verloren habe. (Ergebnisse)
Die recht lange Zeit bis zur Siegerehrung haben wir dann noch im wunderschönen Flussbad an der Wörnitz verbracht. Insgesamt wieder eine gelungene Veranstaltung mit schönen neuen Strecken, gerade die Laufstrecke mit 3 Runden ist sehr kurzweilig und für die Zuschauer auch interessanter als früher, als man raus aus Oettingen auf einen Berg hoch lief und dann wieder ins Ziel am Bad kam.
(Alle Bilder: Jörg Behrendt - Danke!)

Dienstag, 31. Juli 2012

Herzoman

(Bild: Stefan Frisch - Danke!)
Zwei Tage ist es jetzt her, dass der allseits beliebte Herzoman über die Bühne ging.
400 Meter im Schwimmbad, ca. 18km um Herzogenaurach und 5km Laufen.
Leider wieder mal bei schlechten Wetterbedingungen. Gerade rechtzeitig zum Start unserer Gruppe ging  ein heftiger Regenschauer nieder. Dabei waren die Ausgangsbedingungen top: Gut trainiert, gut erholt und dann ein sehr guter Auftakt im Schwimmbecken. Quasi zeitgleich mit meinen Ligakollegen Stephan und Stefan ging es Richtung erster Wechselzone um die Verfolgung auf den schon beim Schwimmen enteilten und späteren Gesamtsieger Sebastian Bleisteiner aufzunehmen. Und ab da nahm das Unheil seinen Lauf. Sturz in einer Rechtskurve nach 8km. Zum Glück wieder mal nicht viel passiert. Rad ganz, Tom fast ganz, also weiter. Bei etwas besser werdenden Wetterbedingungen ging es dann in die zweite Radrunde. Hier musste ich dann noch den später Zweitplatzierten Andreas Rühling vorbeiziehen lassen. Als Dritter ging es dann zusammen mit einem weiteren Athleten im Schlepptau zum Laufen. Da war dann an diesem Tag nur submaximaler Speed möglich und so lief ich mit genügend Abstand nach hinten auf einem soliden vierten Platz Gesamt ein (Ergebnisse).
Wie sich später herausstellte war ich nicht das einzige Sturzopfer. Fast die Hälfte der Top Ten hat mehr oder weniger heftig Bekanntschaft mit Asphalt oder Holzbrücken gemacht. Aus unserer Teamsicht ärgerlich, dass es auch Stefan Daehne erwischte, der auf Grund starker Schmerzen nicht mehr Laufen konnte. So mussten wir den Teamsieg ad acta legen, kamen aber auf Grund einer guten Leistung von Bernd Jedlitschka, einem Vereinskollegen, auf den zweiten Platz der Teamwertung.
Platz 2 Teamwertung v.l.n.r.: Bernd Jedlitschka, Stephan Nagler, Tom

Sonntag, 1. Juli 2012

Trainieren und Gutes tun

Heute stand der Abschluss meiner ersten Trainingswoche nach zweiwöchiger Saisonpause an. Motto dieser Woche war von Klaus schnell mitgeteilt: Möglichst viele Kilometer im Grundlagenbereich in allen drei Disziplinen zu sammeln. 
Da kam das '5.Brustschwimmen gegen Brustkrebs' im Fürther Bad gerade recht. Pro geschwommene 50 Meter spendeten Sponsoren dem Verein der Freunde und Förderer der Onkologischen Versorgung am Fürther Klinikum 2 Euro.
Zum Glück durfte man auch alle anderen Lagen schwimmen und so absolvierte ich in knapp zwei Stunden 6 Kilometer. Perfekt wenn man Training mit solch einem positiven Zweck verbinden kann. Termin für nächstes Jahr schon mal vormerken: 07.07.2013.


Montag, 11. Juni 2012

Kallmünz Triathlon

Alle Jahre wieder...
Willkommen zu einem der schönsten Triathlons unserer Gegend. Kallmünz war und ist mein absoluter Lieblingswettkampf und so ging es auch dieses Jahr mit der fast gesamten Familie ins Oberpfälzerische.
Auch mein Verein TV Fürth 1860 startet dort immer mit einer großen Delegation, so dass vor und nach dem Wettkampf nie Langeweile aufkommt. Zum Rennen: 
Ich hatte ein sehr gutes Schwimmen (Dank meines Ligakollegen Stephan); bis zur Wendeboje waren wir in der Spitzengruppe, auf dem Rückweg sind sie uns dann leider davon geschwommen, vielleicht bessere Strömung oder einfach besser. Als fürther/ vierter ging es für mich dann zum Radln. Leider wieder eine sehr nasse Angelegenheit und so ganz habe ich den Sturz aus Höchstadt dann wohl noch nicht abgehakt, denn in gefühltem Zeitlupentempo ging es um alle Kurven. Zum Glück wurde es hinten raus wieder trocken und so kam ich als Dritter mit 30 Sekunden Rückstand auf Platz 2 und über 1 Minute auf den Ersten in die Wechselzone. Auf Platz 1 machte ich mir sowieso keine Hoffnungen, da hier mit Sebastian Neef der Seriensieger der Bayernliga nachgemeldet hatte. Platz zwei war also das maximal mögliche Ziel und das erreichte ich auch mit einer soliden Laufleistung. Ergebnisse hier
Kulinarischer Tagesabschluss dann wie immer beim familiären Abendessen in der Trattoria Trimacrea und später noch ein Abstecher zur jährlichen Vereinsgrillkallmünzfeier. Jetzt stehen erstmal zwei Wochen Pause an, ehe es danach in die weitere Vorbereitung für die Rennen der zweiten Saisonhälfte im August geht.
(v.l.n.r.: me, Sebastian Neef, Christoph Peischl)

Mittwoch, 23. Mai 2012

Bayernliga #2 Waginger See Triathlon

750 Meter Schwimmen im Waginger See, 20 Kilometer einmal um den See (windschattenfrei, vollgesperrte Strecke) und 5 Kilometer Laufen - rauf auf den Krautenberg und wieder zurück (60 Höhenmeter). So die harten Zahlen des zweiten Bayernligarennens. Kurz vor neun Uhr war für uns Start zusammen mit den Jungs der Regionalliga, so dass ca.120 annähernd gleichstarke Athleten sich bis zur ersten Boje nach 300 Metern um die besten Plätze prügeln durften. Bis auf ein paar Kontakte an der Boje bin ich sehr gut durch die Auftaktdisziplin gekommen. Dank eines schnellen Wechsels und dann dem richtigen Hinterrad habe ich nach ca. 7km den Anschluss an die Spitzengruppe geschafft. Wobei diese sieben Kilometer wohl die schlimmsten Radkilometer meines Lebens waren. In diesem Moment hatte ich nicht geglaubt, nochmals an diesem Tag laufen zu können, so kurz vorm Platzen waren meine Oberschenkel. Zum Glück wurde dann in der großen Spitzengruppe eher gebummelt, so dass sich meine Beine etwas erholen konnten. Thema des Radfahrens waren dann auch eher die Kampfrichter, aber hierzu hat Sören eigentlich schon alles geschrieben. Mit 50 Mann sind wir dann in die Wechselzone gestürmt und es ging zum  Ausscheidungslauf. Den konnte ich ordentlich über die Bühne bringen und damit einen guten 7.Platz in der Bayernligawertung erreichen. Mit der Mannschaft des TV Fürth 1860 gab es diesmal einen 5.Platz - Ergebnisse hier.

Sonntag, 6. Mai 2012

Triathlon Höchstadt: Sturz und Sieg

Heute ging es zur Premierenveranstaltung des 1.Höchstädter Medwork Triathlon. 400m Schwimmen im Freibad, 20km flach bis wellige Radstrecke und 5km Laufen standen für mich auf dem Plan.
Nach einer Woche des Nichtlaufens (Achilles sei Dank) war ich gespannt, was so geht. Und es ging ganz gut. Im Schwimmen  konnte ich ein konstantes Tempo ohne Schwierigkeiten halten und stieg als erster meiner Startgruppe aus dem Wasser. Aus dem Wasser in das Wasser war dann leider auch das weitere Thema der nächsten Dreiviertelstunde, denn Dauerregen ließ keine große Freude aufkommen. Bereits nach 2km hat es mir in einem Kreisverkehr das Vorderrad weggezogen und so schlitterte ich erstmals durch den halben Kreisverkehr. Komplette linke Seite aufgeschürft, Knochen heil, Rad ganz - also weiter. Nach kalten und nassen 18km später konnte ich zum Glück das Rad ohne weitere Vorkommnisse abstellen. Laufen war passabel. Achilles ohne Schmerz, Prellungen noch ohne Schmerz. So konnte ich solide ins Ziel wackeln mit der Gewissheit, zumindest schon mal meine Startgruppe gewonnen zu haben. Dank ausbleibender Ergebnislisten erfuhr ich dann erst bei der Siegerehrung, dass es zum Ersten Platz gelangt hatte.
Platz 2 ging an Sören (im Aufwärtstrend) und Platz 5 an meinen Bayernligakollegen Stephan Nagler.

Insgesamt eine gelungene Premiere des Höchstädter Triathlons, der etwas besseres Wetter verdient hätte. Vielleicht nächstes Jahr bei der hoffentlich zweiten Auflage von noch vielen.

Mittwoch, 2. Mai 2012

Bayernliga #1: Stadttriathlon München

(v.l.n.r.: Lukas Leisner, Stefan Daehne, me, Stephan Nagler)
Letzten Sonntag war der diesjährige Saisonauftakt mit dem Bayernligateam beim Stadttriathlon in München. Nach zeitigem Aufstehen, Anreise, Einchecken, WarmUp... kam für uns um kurz vor 11:00 Uhr der Startschuss über 750 Meter Schwimmen in der Olympia-Schwimmhalle, 18 Km Radeln auf einem verwinkelten 3,5 Km Rundkurs durch den Olympiapark und 5 Km Laufen auf einer welligen Wendepunktstrecke à 4 Runden.
Da es dieses Jahr noch nicht so richtig rund im Training lief, galt es den Wettkampf als schnelle Trainingseinheit zu nutzen und einen maximal möglichen Speed aufzubauen, quasi sich halt mal gscheit quälen. Das gelang dann auch recht gut. Leider verpasste ich den Schwimmzug der Stef/phans vorne auf unserer Bahn und kam mit Rückstand aus dem Becken. Beim Radeln lief es dafür sehr gut. Das Cadolzburger Radrennen die Woche zuvor, war wieder mal ein perfekter Trainingsreiz gewesen. In einer großen Gruppe ging es dann auf die Laufstrecke. Mit einer für den derzeitigen Trainingszustand ordentlichen Zeit konnte ich dann als 16. ins Ziel laufen. Nach nicht einmal einer Minute war dann das komplette Team auch schon da. Neben den Regensburgern sind wir demnach wohl eines der ausgeglichensten Teams, wenn auch auf anderem Niveau. Leider aber in der Mannschaftswertung nur ein 6ter Platz. Ergebnisse hier. Den gilt es beim nächsten Rennen am 20.Mai in Waging zu verbessern.
Bis dahin heißt's ordentlich trainieren und am Sonntag nochmal einen schnellen Trainingsreiz im Rahmen des 1.Höchstädter Triathlons.

Donnerstag, 3. November 2011

Saisonstart

So, Zeit wieder auf Touren zu kommen. Erste Gedanken für die kommende Saison sind gemacht. Seit dem 1. November versuche ich nun wieder in einen geregelten Trainingsrhythmus zu kommen. Dank Brückentag konnte ich am Montag und Dienstag einen schönen ersten Grundlagenblock setzen, der mit einem Start beim Neustädter Nachtlauf abgerundet wurde - mehr progressiver Trainingslauf als ein Wettkampf. Eine schöne Veranstaltung mit anspruchsvoller Strecke über 10km in 7 Runden. Das Anspruchsvolle hat mir dann hinten raus den Plan, pro Runde 15'' schneller zu werden, durchquert, ebenso die Trainingsstunden zuvor.