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Montag, 3. September 2012

Bayernliga #4: Nürnberg

Gestern stand im Rahmen des Nürnberger Altstadtrennens der letzte Bayernligawettkampf für den TV Fürth 1860 in Form eines Mannschaftstriathlons an. Morgens um 8 Uhr mussten wir geschlossen als Team (Stefan Daehne, Dominik Mages, Stephan Nagler und ich) im Bayer07 Bad 750m Schwimmen und anschließend 3,6km um den Wörthersee laufen. Hier belegten wir den neunten und damit vorletzten Platz der Bayernliga und mit diesen Zeitabständen ging es mittags zum zweiten und spektakulären Teil des Tages.
4er Mannschaftszeitfahren über die vollgesperrte Altstadtrunde 6 x 3,5km und nach einem Wechsel direkt auf dem Hauptmarkt in die Laufschuhe auf einen 400m Rundkurs, der viermal zu laufen war. Hier konnten wir uns beim Radfahren stetig nach vorne arbeiten - trotz eines Schreckmomentes, als mir in der zweiten Radrunde der Carbonlenker gebrochen ist - und schließlich auf einem sehr guten dritten Rang (beste Saisonplatzierung) ins Ziel einlaufen.
Insgesamt eine super Veranstaltung, top organisiert (ein Riesenlob an Michael Krell und alle Ligaverantwortlichen) und ein spannendes  Rennformat.
Diese starke Tagesplatzierung ergibt in der Abschlusstabelle einen guten 4.Platz. (Ergebnisse)

Dienstag, 31. Juli 2012

Herzoman

(Bild: Stefan Frisch - Danke!)
Zwei Tage ist es jetzt her, dass der allseits beliebte Herzoman über die Bühne ging.
400 Meter im Schwimmbad, ca. 18km um Herzogenaurach und 5km Laufen.
Leider wieder mal bei schlechten Wetterbedingungen. Gerade rechtzeitig zum Start unserer Gruppe ging  ein heftiger Regenschauer nieder. Dabei waren die Ausgangsbedingungen top: Gut trainiert, gut erholt und dann ein sehr guter Auftakt im Schwimmbecken. Quasi zeitgleich mit meinen Ligakollegen Stephan und Stefan ging es Richtung erster Wechselzone um die Verfolgung auf den schon beim Schwimmen enteilten und späteren Gesamtsieger Sebastian Bleisteiner aufzunehmen. Und ab da nahm das Unheil seinen Lauf. Sturz in einer Rechtskurve nach 8km. Zum Glück wieder mal nicht viel passiert. Rad ganz, Tom fast ganz, also weiter. Bei etwas besser werdenden Wetterbedingungen ging es dann in die zweite Radrunde. Hier musste ich dann noch den später Zweitplatzierten Andreas Rühling vorbeiziehen lassen. Als Dritter ging es dann zusammen mit einem weiteren Athleten im Schlepptau zum Laufen. Da war dann an diesem Tag nur submaximaler Speed möglich und so lief ich mit genügend Abstand nach hinten auf einem soliden vierten Platz Gesamt ein (Ergebnisse).
Wie sich später herausstellte war ich nicht das einzige Sturzopfer. Fast die Hälfte der Top Ten hat mehr oder weniger heftig Bekanntschaft mit Asphalt oder Holzbrücken gemacht. Aus unserer Teamsicht ärgerlich, dass es auch Stefan Daehne erwischte, der auf Grund starker Schmerzen nicht mehr Laufen konnte. So mussten wir den Teamsieg ad acta legen, kamen aber auf Grund einer guten Leistung von Bernd Jedlitschka, einem Vereinskollegen, auf den zweiten Platz der Teamwertung.
Platz 2 Teamwertung v.l.n.r.: Bernd Jedlitschka, Stephan Nagler, Tom

Mittwoch, 2. Mai 2012

Bayernliga #1: Stadttriathlon München

(v.l.n.r.: Lukas Leisner, Stefan Daehne, me, Stephan Nagler)
Letzten Sonntag war der diesjährige Saisonauftakt mit dem Bayernligateam beim Stadttriathlon in München. Nach zeitigem Aufstehen, Anreise, Einchecken, WarmUp... kam für uns um kurz vor 11:00 Uhr der Startschuss über 750 Meter Schwimmen in der Olympia-Schwimmhalle, 18 Km Radeln auf einem verwinkelten 3,5 Km Rundkurs durch den Olympiapark und 5 Km Laufen auf einer welligen Wendepunktstrecke à 4 Runden.
Da es dieses Jahr noch nicht so richtig rund im Training lief, galt es den Wettkampf als schnelle Trainingseinheit zu nutzen und einen maximal möglichen Speed aufzubauen, quasi sich halt mal gscheit quälen. Das gelang dann auch recht gut. Leider verpasste ich den Schwimmzug der Stef/phans vorne auf unserer Bahn und kam mit Rückstand aus dem Becken. Beim Radeln lief es dafür sehr gut. Das Cadolzburger Radrennen die Woche zuvor, war wieder mal ein perfekter Trainingsreiz gewesen. In einer großen Gruppe ging es dann auf die Laufstrecke. Mit einer für den derzeitigen Trainingszustand ordentlichen Zeit konnte ich dann als 16. ins Ziel laufen. Nach nicht einmal einer Minute war dann das komplette Team auch schon da. Neben den Regensburgern sind wir demnach wohl eines der ausgeglichensten Teams, wenn auch auf anderem Niveau. Leider aber in der Mannschaftswertung nur ein 6ter Platz. Ergebnisse hier. Den gilt es beim nächsten Rennen am 20.Mai in Waging zu verbessern.
Bis dahin heißt's ordentlich trainieren und am Sonntag nochmal einen schnellen Trainingsreiz im Rahmen des 1.Höchstädter Triathlons.

Montag, 20. Juni 2011

Bayernliga#2 und #3: Trebgast (Kulmbach)

Samstagabend 17:00 Uhr:
600m Schwimmen, 20km Rad (windschattenfrei), 5km Laufen
Einzelplatz 14/ Teamwertung Platz5
Sonntagmorgen 9:30 Uhr:
600m Schwimmen, 8km Rad (windschattenfrei), 2km Laufen (Staffelwettkampf, d.h. einer absolviert alle drei Disziplinen, klatscht den nächsten ab, der wieder alle 3 Distanzen und so weiter...)
Einzelplatz unwichtig/ Teamwertung wieder Platz5
Alle Ergebnisse hier.

So das Fazit des zurückliegenden Wochenendes. Mal abgesehen vom Wetter hat es richtig Spaß gemacht, sich mit dem Fürther Triathlonteam in der Bayernliga dem Laktatrausch hinzugeben. Beim Einzelwettkampf am Samstag lief es bei mir nicht ganz optimal. Übelstes Geklopfe im Wasser, denn neben den ganzen Armen und Beinen der anderen Bayernligastarter kamen nach ein paar hundert Metern noch die Extremitäten der nur 30 Sekunden vor uns gestarteten Regionalligateilnehmer mit ins Getümmel. Dennoch kam ich ganz gut durch, doch die kühlen Temperaturen machten mir von Anfang an beim Radeln Probleme: Krämpfe ab dem ersten Meter. Das wurde auf der restlichen Strecke auch nicht viel besser. Hinzu kam noch, dass in der Radgruppe ziemlich unrhythmisch gefahren wurde und mitten drinn auch noch für 400 Meter ein entlaufenes und panisches Pferd vor uns auf der Straße! Das Pferdchen wäre beinahe noch in eine Gruppe Regionalligamädels gerannt, als es endlich von der Straße abbog. Zum Glück ist aber nichts schlimmeres passiert. Beim Laufen ging es dann trotz ein paar Magenproblemen dafür noch ganz gut.
Nach einem ordentlichen Buffet in unserem Mannschaftshotel und dem letzten Viertel der Brose Baskets ging es zeitig ins Bett, denn am nächsten Morgen mussten wir früh raus.
Bevor wir am Start waren, hatte dann erst unser Junior im Team Lukas Leisner einen ordentlichen Auftritt beim Sichtungswettkampf des BTV: Platz 1 - sauber!
Dann ging es um kurz nach halb neun für mich als ersten Staffelstarter zusammen mit allen anderen der Regional- und Bayernligateams zur Sache. Im Schwimmen konnte ich nicht mit den Schnellsten mithalten und so befand ich mich nach ein paar hundert Metern auf dem Rad in der ersten Verfolgergruppe. Zu viert haben wir gut zusammengearbeitet und sind gemeinsam in die Wechselzone gefahren. Beim Laufen hatte ich gute Beine und konnte dann als zweiter Bayernligaathlet an Stefan Daehne übergeben, der diesen Platz auch gehalten hat.  Mit soliden Leistungen von Stephan Nagler und Sergej Harsch haben wir dann in der Endabrechnung Platz 5 belegt, was definitiv als sehr ordentlich einzustufen ist.
Insgesamt ein super Wochenende mit dem Team, das Lust auf mehr Liga macht.
Nicht zu vergessen noch Matthias Schrittenlocher, der am Samstag eine überragende Leistung im offenen Wettbewerb ablieferte, aber leider eine Runde zu wenig lief ;-)
Ein Dankeschön auch noch an unseren Betreuerstab Norbert und Dominik und allen Anfeuerern/ -innen.
Jetzt steht mal wieder Rothsee an. Debakel wie jedes Jahr? Schau mer mal...


Montag, 27. Juli 2009

Herzoman - Stadtmeister


Viel Kampf und Krampf beim Herzoman.
Kampf siehe Bild rechts und Krampf siehe Bericht übers Radfahren. Aber der Reihe nach. Gestern stand die 24. Auflage des Puma Herzoman über 400m Schwimmen im 25m Becken des Herzogenauracher Freibades, 19km Radfahren mit 2 Runden und 5km Laufen auf einer Wendepunktstrecke an.
Mit viel Hoffnung aber auch Zweifel bin ich morgens mit Heike nach Herzo geradelt. Bei DER Starterliste war alles möglich. An einem guten Tag ganz vorne und an einem weniger guten vielleicht nicht mal Top 10. Trotz Fehlen eines haushohen Favoriten wie einem Rodrigo Nebel oder Swen Sundberg war es gerade in der Spitze ein starke Besetzung wie nie zuvor in den letzten Jahren.
Mit meiner Vermutung, das Schwimmen entscheidend sein würde und es dann einen Ausscheidungslauf gibt, sollte ich Recht behalten.
Kurz nach 11:00 Uhr ging es in der letzten Startgruppe zur Sache. Auf meiner Bahn war ich der stärkste Schwimmer und da die anderen brav hinter mir schwammen, gab es auch keinen Körperkontakt bzw. Feindberührung. Leider war ich auf dem rechten Auge fast blind, wofür ein kurzer Wassereinfall nach dem Start in meine Brille schuld war. Vielleicht aber auch ich selbst - wenn man das Ding halt nicht gescheit aufsetzt! So konnte ich aber auch nicht die ganzen starken Schwimmer auf der Nachbarbahn sehen (war auch gut so) und bin mein eigenes solides Tempo geschwommen. 5:46 an der Zeitnahme, das war in etwa das was ich mir vorgestellt hatte. Das Beste war aber alle besseren Schwimmer noch vor mir auf dem langen Weg in die Wechselzone zu sehen.
Nach einem schnellen Wechsel ging es dann gleich darum auf die Spitze aufzufahren, was mir auch gelang. Aber dann begann der Part, worüber sich die Gemüter erhitzten: Radfahren mit sechs oder sieben Mann im regelkonformen Abstand von 10 Metern!
Bei der DM in Peine haben die mal zwei Räder bei der Wettkampfbesprechung mit diesem Abstand hingestellt. Ich sag euch, das ist ne Menge! Gestern war es wohl eher 1 Meter.
Der Punkt ist, was willst du machen. Hältst du den Abstand, fahren dir alle vor die Nase und du bist letzter in der Gruppe, kannst so nicht reagieren, wenn vorne einer versucht wegzufahren und zweitens kannst du dir später im Ziel anhören, dass du dich hinten ausgeruht hast und dann mit frischen Beinen voll gelaufen bist. Nein, das ist nicht meine Art. Leider schafft man es aber auch nicht von so einer Gruppe wegzufahren und gelingt es dann doch mal einem, wie kurz in Falkendorf Stefan Daehne, dann gibt es halt Fahrer wie mich, die das Loch wieder zufahren und die ganzen Jungs im Schlepptau wieder mitbringen. Vergeblich.
Auffällig ist halt, dass es Fahrer wie Stefan Daehne oder Frank Müller gibt, die dann viel von vorne fahren und auch mal versuchen weg zu kommen, aber auch etliche andere die einfach hinten mit drann hängen - keine Namen, aber die wissen es eh!
Perfekt wäre hier ein Kampfrichter, der bei der Führungsgruppe nebenherfährt und Ordung durch Zeitstrafen reinbringt. Moment, den gab es auch! Leider ist er aber nur neben uns gefahren und hat ständig "bitte, bitte" gesagt, anstatt mal konsequent durchzugreifen!
Wie auch immer, für mich war es dennoch die beste Radleistung der bisherigen Saison, denn mit im Schnitt 253 Watt hab ich mich definitiv nicht ausgeruht sondern mal gut 20 Watt mehr als bisher getreten.
Der Rest ist schnell erzählt. Nach einem passablen zweiten Wechsel ging es dann zum Ausscheidungslauf, den ich mit 18:44 gut über die Bühne brachte und damit als Gesamtvierter ins Ziel einlief. Somit bin ich Herzogenauracher Stadtmeister geworden, erster in meiner Altersklasse und mit Sören in einer Pöltl Staffel Dritter. Danke noch mal an Peter, der mir den Start im hübschen gelben Dress für die Pöltl Staffel ermöglichte und auch an Jochen, der mir zwei Helfer gestellt hatte, damit ich als TSh'ler überhaupt starten durfte.
Die Form stimmt also und ich bin mit dem Gesamtergebnis sehr zufrieden.
Kommendes Wochenende geht es dann wieder im gewohnten Outfit nach Oettingen zur nächsten Sprintdistanz.