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Sonntag, 24. Juli 2016

Ein Lebenszeichen...

Nach einem turbulentem Jahr 2015 in dem es sicherlich wichtigere Sachen als Triathlon gab, nun also wieder ein Versuch eines Neuanfangs. 

Neu anzufangen ist manchmal gar nicht so einfach. Im Leben wie im Sport. Aber manchmal läuft nicht alles nach Plan. Und Pläne abzuarbeiten war ich in den letzten zehn Jahren mehr als gewohnt. Da wird also alles über den Haufen geworfen und man ist plötzlich wieder am Anfang - zumindest gefühlt.
Will man es positiv sehen will, habe ich mich somit sportlich genullt. Und es wird einem klar, dass das Niveau auf dem man war, das Resultat von Arbeit war und ohne Arbeit kein Niveau. Zumindest kein gutes.
Geregelter Trainingsrhythmus seit ungefähr Februar/ März. Trainingsmethodisch und Leistungsmäßig sicherlich weit entfernt von dem wie ich mir diesen Sport so vorstelle, aber immerhin.
Schnell habe ich aber gemerkt, ohne Ziel ist's schwierig. Also musste eines her. Und hier kam dann ein kleines Zeichen: Obernzenn Triathlon 2016
Das ganze Areal kenne ich gut aus vergangenen Jahren. Mal nur zum Freiwassertraining, Mini-Triathlons oder Ligatraining mit der Mannschaft. Heuer also ein erster offizieller Triathlon - ohne Zeitmessung, kleines Starterfeld, kein Stress - perfekt.
Hat in Summe dann auch perfekt geklappt. Zwar mit noch viel Luft nach oben, aber gestern hat es dennoch schon mal für einen ersten Platz gereicht. Nichts zum Überbewerten, aber ein gutes Gefühl bleibt dennoch und gibt für die nächsten Wochen und Monate Motivation für's tägliche Training. 
Übrigens ein schöner Wettkampftipp für das kommende Jahr. Tolle familiäre Organisation, schöner 750m Dreieckskurs im See, vier anspruchsvolle Radrunden a 6km (bestens abgesichert von Feuerwehr und Co) und eine flache 5km Laufrunde um und am See. Für eine Prämierenveranstaltung schon vieles richtig gemacht und eigentlich nix richtig falsch. 
Wie geht es jetzt weiter?
Fernziel 2017. Gerne wieder im Ligabetrieb, aber da muss man erstmal sehen wie und wo, denn leider hat sich mein Fürther Team letztes Jahr aufgelöst.
Neuigkeiten demnächst vielleicht wieder öfters - ich hoffe es.
Frohes Training - frohes Schaffen.

Sonntag, 10. August 2014

Regionalliga #5 in Regensburg und Saisonende

So, geschafft. Mit dem letzten Ligawettkampf in Regensburg geht nicht nur die Regionalliga in die Saisonpause, sondern auch ich. Nach der Kurzdistanz in Schongau stand unter der Woche nur etwas Bewegungstherapie und vor allem Erholung auf dem Plan. Das reichte, um nochmal Leistung beim Mannschaftswettkampf über die Sprintdistanz in Regensburg abzurufen - mehr Info auf http://tv-fuerth1860-triathlonteam.blogspot.de/ 
Insgesamt bin ich zufrieden mit der diesjährigen Saison. Vor allem in den Ligawettkämpfen war ich fit, bei den Einzelwettkämpfen war eher etwas der Kopf das Problem und im Training lief es eigentlich immer gut, auch wenn hinten raus langsam die Motivation für schnelle Einheiten nachließ. Jetzt heißt es erstmal zwei Wochen selbstauferlegtes Sportverbot, um den Körper mal richtig runterzufahren und danach wieder lockeres Training nach dem Lust und Laune Prinzip.

Montag, 28. Juli 2014

Regionalliga #4 Schongau

Aufs und abs gab es in den letzten Wochen. Zum Glück mit einem Auf gestern in Schongau. Aber der Reihe nach. Nach dem Triathlon in Bamberg ging es für mich in eine schwimm- und laufspezifische Vorbereitung für die Kurzdistanz in Schongau, die gleichzeitig als Bayerische Meisterschaft der Elite diente.
Hier kam der Five Run letzten Samstag gerade recht. Ein 10km Lauf rund um Veitsbronn, erstmalig ausgetragen zum 25 jährigen Jubiläum des Five Fitnestreffs. Über 300 Starter stellten sich am Samstag Abend der teils bergigen Strecke und vor allem der Hitze. Dank Schwimmtraining am Vormittag und einer intensiveren Radeinheit am Nachmittag war das Motto 'kucken was noch geht'. Und dafür waren 39 Minuten ein ordentliches Ergebnis, was am Ende Platz 4 bedeutete, mit lediglich 14 Sekunden Rückstand auf Platz 2, nur der Sieger Björn Day war mit 3 Minuten deutlich weg. Insgesamt ein super organisierter Lauf, der  hoffentlich nicht nur bei seiner Prämiere bleibt!
(Start Five Run)
Nach diesem trainingsintensiveren Wochenende galt es dann unter der Woche sich zu erholen für ein gutes Ergebnis bei den Bayerischen. Leider rebellierte aber Mitte der Woche meine linke Schulter. Muskelsehnenüberlastung. Beim letzten Schwimmtraining am Freitag hoffte ich dann, dass es schon irgendwie geht, aber nach dem Einschwimmen war auch schon Ende. Zu viel Schmerz bei jedem Zug und beim lockeren Lauf am Samstag tat's dann auch noch Aua. Somit war die Aussicht auf ein gutes Rennen schon im Vorfeld dahin und die Laune auf Null. Dennoch stand ich am Sonntag morgen bei 16 Grad Außen- und 16 Grad Wassertemperatur an der Startlinie unseres vierten und vorletzten Regionalligarennens, bei dem wir durch ein solides Ergebnis unseren Tabellenplatz, vor irgendwelchen Abstiegsängsten, absichern wollten.
Nach einem konfusen Start ohne Startschuss ging es dann hinter dem Feld für mich los. Ich wollte erstmal in Ruhe und ohne jeglichen Körperkontakt losmachen, um dann zu sehen, was so geht. Viel ging nicht, dennoch reichte ein GscheitesArmDurchziehen rechts und ein IrgendwiedurchsWasserschlängeln mit dem linken Arm um nicht als letzter aus dem Wasser zu kommen. Beim Ausstieg konnte ich sogar noch meine beiden Teamkollegen Stephan und Stefan sehen und zusammen mit Max ging es dann ab aufs Rad.
(Bayerische Meisterschaft Schongau)
Nachträglich gesehen, war das dann mein persönlicher Startschuss, denn ich hatte nicht damit gerechnet so weit vorne oder weit weg von hinten zu sein. So ging es dann  fröhlich über die 2 Runden durch und um Schongau und Dank zweier Jungs aus Kempten konnte ich gut Körner fürs Laufen sparen. Schon beim Radeln merkte ich, dass die Beine heute gut sind und so war es dann auch bei den 4 Runden a 2,5km durch Schongau. Guter schneller Schritt, immer nahe am Krampf und keinerlei Magenproblem sorgten dafür, dass ich am Ende mit einem soliden 32. Platz ins Ziel kam. 
Manchmal kommt es eben anders als man denkt. Mit der Mannschaft gab es einen guten 8ten Platz, so dass wir jetzt entspannt am kommenden Sonntag zum Finale nach Regensburg fahren können.
Letztes Rennen der Saison. Endlich, denn mir reicht es langsam und die Motivation fürs tägliche Training war auch schon mal besser.

Sonntag, 22. Juni 2014

Regionalliga #3 Lauingen







Mannschaftswettkampf im Schwäbischen.

Swim and Run am Morgen.
Bike and Run am Abend.
Plattfuß verhindert Aufholjagd.
Lies hier die ganze Geschichte.

Montag, 26. Mai 2014

Triathlon Weiden

Wie im letzten Jahr bin ich beim Landesligarennen im Rahmen des Weidener Triathlons an den Start gegangen. Letztes Jahr noch alleine, dieses Jahr mit meinen Teamkollegen zusammen, die das Rennen, wie ich, als guten Test für die anstehenden Regionalligarennen nutzten.
Es galt 750m im 50 Meter Becken des Schätzlebads zu schwimmen, 20km mit Windschattenfreigabe zu Radeln und dann noch knappe 5km zu laufen. Nachdem die wichtigen Rennen in den nächsten beiden Wochen kommen, bildete der Wettkampf für mich den Abschluss eines intensiven Dreitagestrainingsblocks.
Mein Hauptaugenmerk galt einem schnellen Schwimmen, schnellen Wechseln und einem harten Anfahren nach dem Wechsel aufs Rad. Hat auch alles prima geklappt und so sehe ich den beiden Rennen in Nürnberg und Kallmünz positiv entgegen. Weitere Infos zum Wettkampf auf der Seite unserer Ligamannschaft.

Montag, 12. Mai 2014

Regionalliga #1 München

Gestern also der Aufgalopp zur diesjährigen Regionalligasaison. Mit viel gutem Training im Gepäck, aber
etwas zu wenig Zeit zur Regeneration und Superkompensation - der Muskel wächst ja schließlich in der Pause - und viel Nervosität galt es zunächst im Olympiabad 400m im Zick-Zack-Kurs zu durchschwimmen.
Meine Schwimmzeit war ordentlich, aber im Vergleich zum Training zu langsam. Hier muss das nächste Mal mehr riskiert werden. Gestern wollte ich vor allem nicht als letzter aus dem Wasser steigen, denn nur noch zwei Athleten kamen hinter mir. Das gelang übrigens auch. Nur von einem wurde ich überholt und dessen Wasserschatten konnte ich noch gut nützen.
                              Auf dem Rad war es dann Dank kurzer und verwinkelter Strecke - fünf Runden mit je knapp vier Kilometern -  nie langweilig. Da ich dieses Jahr absichtlich noch nicht viel ins Radfahren investiert hatte, war das Ergebnis in Ordnung. Und ob ein Zeitfahrrad an Stelle eines Rennrads mit Auflieger schneller gewesen wäre, weiß auch nur das Universum.
Beim abschließenden 5km-Lauf lief es dann erfreulicherweise gut. Trainingsleistung gut umgesetzt und auch in dem Ranking der einzelnen Disziplinen war Laufen diesmal das Beste, was bei mir nun eher selten vorkommt.
Mit 58':50'' kam ich so auf den 28.Platz der 70 Regionalligastarter. Da wir auch in die offene Wertung des gesamten Stadtriathlons gekommen sind, war es hier Platz 51 von 1200 Startern. (Ergebnisse
Jetzt geht es erstmal in eine weitere Trainingsphase mit einem Test in Weiden beim Landesligatriathlon in zwei Wochen ehe es Anfang Juni in Nürnberg wieder Ernst wird.

Ligateam TV Fürth 1860