Montag, 12. Juli 2010

Highwayman Fürth

Gestern stand die Premierenveranstaltung des Highwayman Fürth auf dem Plan. Letztes Jahr war der Autobahntriathlon noch von der Stadt Fürth veranstaltet worden, dieses Jahr stellte der TV Fürth 1860 das Rennen auf die Beine - mit anderen Strecken und Distanzen. Bei der Kurzdistanz galt es 1,5km im Kanal zu schwimmen, 40km auf einem 4km Rundkurs auf der Südwesttangente zu fahren und abschließend 10km à 2 Runden im Fürther Stadtwald zu laufen.
Für eine Erstveranstaltung war alles schon sehr gut und die Strecken sind wirklich top.
Dank der Hitze gab es Neoprenverbot auf der Kurzdistanz, womit ich gerechnet und gehofft hatte. Mit 26:48 bin ich aus dem Kanal gestiegen, wahrlich keine glänzende Zeit, aber erstens gab es gut Strömung und zweitens habe ich schon seit einer Woche im Training gemerkt, dass es im Wasser nicht mehr so rund läuft.
Dann galt es auf der vollgesperrten Radstrecke Druck zu machen. Und das gelang mir dann auch gut. Mit einem 41er Schnitt brachte ich die etwas mehr als 40km in einer Zeit von 1:01:17 hinter mich. Hatte ich mir vorher noch Gedanken über Langeweile und Rundenzählen gemacht, waren diese schnell vergessen. Denn die Zeit ging richtig zügig vorbei. Gas geben, Brücke rauf, Brücke runter - hier war des dank der schön links fahrenden anderen Teilnehmer immer etwas eng - Gas geben und dann hieß es schon abbiegen Richtung 60er Gelände zum Laufen.












Zum Glück gab es viel Schatten im Statdwald, denn die mittlerweile 35 Grad waren dann doch schon etwas warm! Die Strecke kannte ich schon vom Fürther Statdwaldlauf und wusste schon, dass es sicherlich keine schnellen zehn Kilometer werden. Zeit 44:54 - ich hatte also Recht. Aber die Toplaufzeit von Dorian Wagner war auch nur eine 38:51, von daher kann ich mit dem Laufen zufrieden sein.
Leider gab es keine Ergebnislisten nach dem Rennen und so habe ich erst am Abend erfahren, dass es der 7. Platz overall und der zweite Rang in meiner Altersklasse war.
Fazit: Solider Wettkampf der hoffen lässt. Radfahren ist wirklich gut, Laufen passabel nur die Schwimmform ist bedenklich.
An dieser wird kommende Woche gearbeitet und abgerundet durch eine Schwimmpart beim Challenge in Roth. Außerdem muss am Laufen weiter gearbeitet werden. Wie immer... (Ergebnisse)

Mittwoch, 30. Juni 2010

Debakel am Rothsee


Was gibt es da noch zu sagen: 21:52 - 1:04:49 - 42:15!!! für 1,5km Schwimmen, 40km Radfahren und 10km Laufen. (Ergebnisse) Nach guter Performance beim Schwimmen konnte ich auf dem Rad gut Druck machen und meine gewohnte Leistung bringen, wobei ich nicht weiß, warum trotz deutlich verbesserter Leistung, laut SRM, keine bessere Zeit zu Stande kam. Was aber dann folgte war nicht mehr erklärbar. Vom ersten Moment an beim Laufen ging rein gar nichts mehr. Die letzten Wochen und Tage vor dem Wettkampf waren wirklich perfekt gewesen, aber am Sonntag war es vorbei mit der Herrlichkeit. Und immer wieder am Rothsee! Keine Ahnung warum, aber der Frust sitzt tief. Die Form muss eigentlich da sein. Nächster Versuch: Fürth Triathlon. Wir werden sehen. Jetzt geht es erstmal am Wochenende auf Fortbildung. Zeit für Ablenkung also und außerdem ARG-GER!!

Montag, 21. Juni 2010

Hartes Wochenende

Hinter mir bzw. uns, denn Heike und Mila waren auch voll mit dabei, liegt ein trainingreiches Wochenende. Am Samstag Nachmittag schlugen wir in Obernzenn am dortige Badesee unsere Zelte/ Wechselzone auf. Es galt vier mal ca. 200m im See zu schwimmen, 5,5km Radzufahren und 1,5km um den See zu laufen. Leider waren die Temperaturen alles andere als ideal. 16°C Außentemperatur und vielleicht 19°C Wassertemperatur haben mir das Leben ganz schön schwer gemacht. Aber wenigstens waren keine anderen Badegäste oder sonstwer da und ich hatte überall freie Bahn. Auf dem Rad war es dann doch immer ein bisschen kalt und ich bin nie richtig warm geworden, erst beim Laufen ging dann wieder was. Nach zwei Stunden war dann auch das vierte Mal absolviert und ich bin noch eine Stunde locker ausgeradelt. Danach gab es ein reichhaltiges Essen im Strassenhof - absolut lecker und empfehlenswert und einer von vielen Gründen, warum mir das Zenntal immer besser gefällt.

Nach Qualität vor Quantität am Samstag hieß es dann gestern Umfänge machen. Gleich früh morgens bin ich Richtung Brombachsee geradelt um mich mittags mit Heike und Mila dort zu treffen. Die 100km waren quasi zum Warmwerden, denn um 14:30 fiel dort der Startschuss zum 7.Brombachseeschwimmen. Bei kalten 18° Wassertemperatur gingen rund 110 Teilnehmer auf die 2km lange Dreieckskursstrecke. Oberstes Ziel für mich war ohne Krämpfe gut durchzukommen und Orientierung im Freigewässer zu üben. Zweites ist mir gut gelungen. Krämpfe gab es dann aber, als sich gegen Ende mein Transponderarmband löste und gerade untertauchen wollte, ich es aber noch zu fassen bekam und mir in den Ärmel steckte. Das waren ein paar hektische und unkoordinierte Bewegungen zu viel, wie mir meine Oberschenkel dann in Form von 'Krampf' mitteilten. Dennoch konnte ich danach gut zu Ende schwimmen. Leider habe ich einen großen Pulk von 10 Schwimmern nicht gehalten und bin ziemlich abgekapselt für mich geschwommen und als 22.ter im Ziel gewesen mit einer Zeit von 30':16''. Auf jeden Fall war das ein guter Trainingsreiz und zum Abschluss des Tages gab es dann die einzige Trainingeinheit des Wochenendes auf heimischen Strecken in Form eines lockeren Dauerlaufes.
Jetzt heißt es die nächsten Tage gut zu regenerieren und zu erholen, denn so ein Wochenende ist auch für das Immunsystem kein Spaß. Wenn alles gut geht, dann müsste nächstes Wochenende am Rothseetriathlon auf jeden Fall was gehen. Wir werden sehen und ich berichten...

Sonntag, 13. Juni 2010

Platz 2 in Kallmünz

Gestern war es nun endlich soweit. Erster Triathlon der Saison in Kallmünz.
Nach einem dritten Platz 2007, zweimal Sieg in 2008 und 2009 war ein klein wenig die Hoffnung den Hattrick perfekt zu machen. Aber nach Studieren der Starterliste war klar, dass kein Weg an Thorsten Eckert vorbeiführen würde und so kam es dann auch.
Zu meinem und vieler anderer Erstaunen herrschte Neoprenverbot, was bezüglich der doch recht frischen Wassertemperatur eine mutige und harte Entscheidung war. Zudem kam noch eine Strömung der Naab hinzu, wie ich sie in den letzten Jahren nicht erlebt habe. Teilweise sind die Leute beim Einstieg an der Brücke schwimmend nicht von der Stelle gekommen. Aber egal, pünktlich um 15:00 Uhr ertönte der Startschuss für die rund 160 Teilnehmer der Sprintdistanz. Ich kam gut weg und konnte mich kurz hinter den schnellsten Schwimmern einordnen und die Position gut halten. Kallmünz ist bekannt für seinen weiten Weg vom Schwimmausstieg zur Wechselzone - viel Kopfsteinpflaster und 90 Grad Kurven lassen bei einem plattfüßigen Barfußlaufweichei wie mir keine Freude aufkommen. Nach 11:10 stoppte die Zeit und damit war ich an Position 6, doch durch einen schnellen Wechsel ging ich schon hinter dem Zweiten auf die Radstrecke und konnte nach 3km dann die Führung übernehmen. Mit der zweitschnellsten Radzeit (33:54) stieg ich auch als erster vom Rad. Doch als ich in die Laufschuhe wechselte, war Thorsten Eckert auch schon da. So kam es wie ich es mir gedacht hatte (vielleicht nicht ganz, denn ich hatte mit Thorsten schon auf dem Rad gerechnet) und er sprintete gleich nach 500m an mir vorbei und nahm mir beim Laufen rund eine Minute ab. Ich lief in soliden 18:42 einem ungefährdeten zweiten Platz entgegen mit dem ich mehr als zufrieden bin. Ergebnisse hier!

Schwimmen ist in Kallmünz immer schwierig mit den Vorjahren zu vergleichen (Strömung, Genauigkeit der Wendeboje/-boot, mit/ohne Neo) war aber auf jeden Fall sehr gut. Radzeit so schnell wie noch nie und das trotz windiger Bedingungen und laut SRM 30 Watt mehr als 2009. Und auch im Laufen hab ich mich um 16 Sekunden verbessert ohne das Gefühl gehabt zu haben, dass es am Limit war. Das alles zeigt, dass das Training der letzten Woche gut angeschlagen hat und die Form stimmt. An dieser wird jetzt noch die nächsten Tage weiter gearbeitet und dann geht es in zwei Wochen am Rothsee hoffentlich mal rund!



Montag, 31. Mai 2010

Einzelzeitfahren Hirschbachtal












Am Samstag war ich beim 1.Einzelzeitfahren im Hirschbachtal - das von Michael Krell bestens organisiert war - am Start. Nach den letzten harten Trainingswochen ein perfektes Event um zu wissen, wie es um die Radform steht.
Bei perfektem Wetter - man ist ja in diesen Tagen schon mit wenig zufrieden - ging es auf die insgesamt 24km lange Wendepunktstrecke durchs Hirschbachtal. Die herrliche Umgebung konnte ich mir beim Ab- und Warmfahren mit Sören und Swen noch Anschauen, beim Rennen hab ich nicht mehr viel davon gesehen. Die Strecke an sich war leicht wellig und bis zum Wendepunkt ging es stetig leicht bergan, begleitet von schönen Wechselwinden, so dass man eigentlich nie richtig Rückenwind hatte. Ich bin die 24km in einem Schnitt von 41,87km/h in 34':23'' gefahren, was mir einen 28.Platz bescherte. Schon beachtlich auf was für einem Niveau da gefahren wird. Mit meinem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, zeigt es doch, dass das Training in den richtigen Bahnen verläuft und ich meine Trainingswerte auch im Wettkampf abrufen kann. Swen konnte das Rennen mit einem 45er Schnitt gewinnen, Sören hat sich ein paar Körner für seinen Start beim Ferropolis Triathlon aufgespart und wurde 55.
Nach dem Rennen galt es dann am Wochenende noch, in drei harten Laufeinheiten an meiner Schwachstelle zu arbeiten und jetzt bin ich erstmal platt. Drei Tage Erholung stehen nun an, ehe es dann ab Donnerstag bis Sonntag nochmal einen intensiven Trainingsblock zu bewältigen gibt. Und dann gilt es beim Triathlon in Kallmünz alle drei Disziplinen ein erstes Mal dieses Jahr zusammenzubringen.