Dienstag, 31. Juli 2012

Herzoman

(Bild: Stefan Frisch - Danke!)
Zwei Tage ist es jetzt her, dass der allseits beliebte Herzoman über die Bühne ging.
400 Meter im Schwimmbad, ca. 18km um Herzogenaurach und 5km Laufen.
Leider wieder mal bei schlechten Wetterbedingungen. Gerade rechtzeitig zum Start unserer Gruppe ging  ein heftiger Regenschauer nieder. Dabei waren die Ausgangsbedingungen top: Gut trainiert, gut erholt und dann ein sehr guter Auftakt im Schwimmbecken. Quasi zeitgleich mit meinen Ligakollegen Stephan und Stefan ging es Richtung erster Wechselzone um die Verfolgung auf den schon beim Schwimmen enteilten und späteren Gesamtsieger Sebastian Bleisteiner aufzunehmen. Und ab da nahm das Unheil seinen Lauf. Sturz in einer Rechtskurve nach 8km. Zum Glück wieder mal nicht viel passiert. Rad ganz, Tom fast ganz, also weiter. Bei etwas besser werdenden Wetterbedingungen ging es dann in die zweite Radrunde. Hier musste ich dann noch den später Zweitplatzierten Andreas Rühling vorbeiziehen lassen. Als Dritter ging es dann zusammen mit einem weiteren Athleten im Schlepptau zum Laufen. Da war dann an diesem Tag nur submaximaler Speed möglich und so lief ich mit genügend Abstand nach hinten auf einem soliden vierten Platz Gesamt ein (Ergebnisse).
Wie sich später herausstellte war ich nicht das einzige Sturzopfer. Fast die Hälfte der Top Ten hat mehr oder weniger heftig Bekanntschaft mit Asphalt oder Holzbrücken gemacht. Aus unserer Teamsicht ärgerlich, dass es auch Stefan Daehne erwischte, der auf Grund starker Schmerzen nicht mehr Laufen konnte. So mussten wir den Teamsieg ad acta legen, kamen aber auf Grund einer guten Leistung von Bernd Jedlitschka, einem Vereinskollegen, auf den zweiten Platz der Teamwertung.
Platz 2 Teamwertung v.l.n.r.: Bernd Jedlitschka, Stephan Nagler, Tom

Sonntag, 1. Juli 2012

Trainieren und Gutes tun

Heute stand der Abschluss meiner ersten Trainingswoche nach zweiwöchiger Saisonpause an. Motto dieser Woche war von Klaus schnell mitgeteilt: Möglichst viele Kilometer im Grundlagenbereich in allen drei Disziplinen zu sammeln. 
Da kam das '5.Brustschwimmen gegen Brustkrebs' im Fürther Bad gerade recht. Pro geschwommene 50 Meter spendeten Sponsoren dem Verein der Freunde und Förderer der Onkologischen Versorgung am Fürther Klinikum 2 Euro.
Zum Glück durfte man auch alle anderen Lagen schwimmen und so absolvierte ich in knapp zwei Stunden 6 Kilometer. Perfekt wenn man Training mit solch einem positiven Zweck verbinden kann. Termin für nächstes Jahr schon mal vormerken: 07.07.2013.


Montag, 11. Juni 2012

Kallmünz Triathlon

Alle Jahre wieder...
Willkommen zu einem der schönsten Triathlons unserer Gegend. Kallmünz war und ist mein absoluter Lieblingswettkampf und so ging es auch dieses Jahr mit der fast gesamten Familie ins Oberpfälzerische.
Auch mein Verein TV Fürth 1860 startet dort immer mit einer großen Delegation, so dass vor und nach dem Wettkampf nie Langeweile aufkommt. Zum Rennen: 
Ich hatte ein sehr gutes Schwimmen (Dank meines Ligakollegen Stephan); bis zur Wendeboje waren wir in der Spitzengruppe, auf dem Rückweg sind sie uns dann leider davon geschwommen, vielleicht bessere Strömung oder einfach besser. Als fürther/ vierter ging es für mich dann zum Radln. Leider wieder eine sehr nasse Angelegenheit und so ganz habe ich den Sturz aus Höchstadt dann wohl noch nicht abgehakt, denn in gefühltem Zeitlupentempo ging es um alle Kurven. Zum Glück wurde es hinten raus wieder trocken und so kam ich als Dritter mit 30 Sekunden Rückstand auf Platz 2 und über 1 Minute auf den Ersten in die Wechselzone. Auf Platz 1 machte ich mir sowieso keine Hoffnungen, da hier mit Sebastian Neef der Seriensieger der Bayernliga nachgemeldet hatte. Platz zwei war also das maximal mögliche Ziel und das erreichte ich auch mit einer soliden Laufleistung. Ergebnisse hier. 
Kulinarischer Tagesabschluss dann wie immer beim familiären Abendessen in der Trattoria Trimacrea und später noch ein Abstecher zur jährlichen Vereinsgrillkallmünzfeier. Jetzt stehen erstmal zwei Wochen Pause an, ehe es danach in die weitere Vorbereitung für die Rennen der zweiten Saisonhälfte im August geht.
(v.l.n.r.: me, Sebastian Neef, Christoph Peischl)

Mittwoch, 23. Mai 2012

Bayernliga #2 Waginger See Triathlon

750 Meter Schwimmen im Waginger See, 20 Kilometer einmal um den See (windschattenfrei, vollgesperrte Strecke) und 5 Kilometer Laufen - rauf auf den Krautenberg und wieder zurück (60 Höhenmeter). So die harten Zahlen des zweiten Bayernligarennens. Kurz vor neun Uhr war für uns Start zusammen mit den Jungs der Regionalliga, so dass ca.120 annähernd gleichstarke Athleten sich bis zur ersten Boje nach 300 Metern um die besten Plätze prügeln durften. Bis auf ein paar Kontakte an der Boje bin ich sehr gut durch die Auftaktdisziplin gekommen. Dank eines schnellen Wechsels und dann dem richtigen Hinterrad habe ich nach ca. 7km den Anschluss an die Spitzengruppe geschafft. Wobei diese sieben Kilometer wohl die schlimmsten Radkilometer meines Lebens waren. In diesem Moment hatte ich nicht geglaubt, nochmals an diesem Tag laufen zu können, so kurz vorm Platzen waren meine Oberschenkel. Zum Glück wurde dann in der großen Spitzengruppe eher gebummelt, so dass sich meine Beine etwas erholen konnten. Thema des Radfahrens waren dann auch eher die Kampfrichter, aber hierzu hat Sören eigentlich schon alles geschrieben. Mit 50 Mann sind wir dann in die Wechselzone gestürmt und es ging zum  Ausscheidungslauf. Den konnte ich ordentlich über die Bühne bringen und damit einen guten 7.Platz in der Bayernligawertung erreichen. Mit der Mannschaft des TV Fürth 1860 gab es diesmal einen 5.Platz - Ergebnisse hier.

Sonntag, 6. Mai 2012

Triathlon Höchstadt: Sturz und Sieg

Heute ging es zur Premierenveranstaltung des 1.Höchstädter Medwork Triathlon. 400m Schwimmen im Freibad, 20km flach bis wellige Radstrecke und 5km Laufen standen für mich auf dem Plan.
Nach einer Woche des Nichtlaufens (Achilles sei Dank) war ich gespannt, was so geht. Und es ging ganz gut. Im Schwimmen  konnte ich ein konstantes Tempo ohne Schwierigkeiten halten und stieg als erster meiner Startgruppe aus dem Wasser. Aus dem Wasser in das Wasser war dann leider auch das weitere Thema der nächsten Dreiviertelstunde, denn Dauerregen ließ keine große Freude aufkommen. Bereits nach 2km hat es mir in einem Kreisverkehr das Vorderrad weggezogen und so schlitterte ich erstmals durch den halben Kreisverkehr. Komplette linke Seite aufgeschürft, Knochen heil, Rad ganz - also weiter. Nach kalten und nassen 18km später konnte ich zum Glück das Rad ohne weitere Vorkommnisse abstellen. Laufen war passabel. Achilles ohne Schmerz, Prellungen noch ohne Schmerz. So konnte ich solide ins Ziel wackeln mit der Gewissheit, zumindest schon mal meine Startgruppe gewonnen zu haben. Dank ausbleibender Ergebnislisten erfuhr ich dann erst bei der Siegerehrung, dass es zum Ersten Platz gelangt hatte.
Platz 2 ging an Sören (im Aufwärtstrend) und Platz 5 an meinen Bayernligakollegen Stephan Nagler.

Insgesamt eine gelungene Premiere des Höchstädter Triathlons, der etwas besseres Wetter verdient hätte. Vielleicht nächstes Jahr bei der hoffentlich zweiten Auflage von noch vielen.